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March 2021

Therapie des distalen Ösophaguskarzinoms Das geht auch per Endoskop

Journal/Book: MMW-Fortschr. Med. 2001; Nr. 8 (143.Jg.): S. 13. 2001;

Abstract: Dr. med. Peter Stiefelhagen Die Mehrzahl der distalen Ösophaguskarzinome entsteht auf dem Boden einer chronischen Refluxösophagitis. Deshalb sind bei den betroffenen Patienten in regelmäßigen Abständen endoskopische Kontrolluntersuchungen mit Gewebsentnahme erforderlich. Findet der Pathologe Hinweise für eine maligne Entartung so können betroffene Patienten heute mit endoskopischen Verfahren nämlich der fotodynamischen Therapie oder der endoskopischen Mukosaresektion geheilt werden. Die chronische Refluxösophagitis ist keine Befindlichkeitsstörung; denn sie ist die häufigste Ursache für das distale Ösophaguskarzinom. Ein Karzinom entsteht dann wenn das Plattenepithel der distalen Speiseröhre durch den andauernden Säurekontakt in ein Zylinderepithel umgewandelt wird. Eine solche Zylindermetaplasie wird als Barrett-Syndrom bezeichnet und gilt als Präkanzerose. So haben Patienten mit einer Barrett-Schleimhaut ein ca. 100fach erhöhtes Risiko für ein distales Ösophaguskarzinom im Vergleich zu Gesunden. Die Inzidenz des distalen Ösophaguskarzinoms hat in den letzten Jahren ständig zugenommen ja es handelt sich sogar um das Malignom mit der höchsten Zuwachsrate. Bei chronischem Sodbrennen unbedingt endoskopieren Bei allen Patienten mit chronischem Sodbrennen ist deshalb die endoskopische Untersuchung des oberen Verdauungstrakts unverzichtbar. Endoskopisch lässt sich die Barrett-Schleimhaut so Prof. Christian EII Wiesbaden leicht identifizieren. Sie erscheint in Form von rötlichen scharf begrenzten und zum Teil zungenartig verlaufenden Schleimhautveränderungen im distalen Ösophagus. Bestätigt wird die Diagnose durch den histopathologischen Befund der Biopsien. Angesichts des deutlich erhöhten Karzinomrisikos besteht bei allen Patienten mit chronischer Refluxkrankheit die Indikation für eine frühzeitige konsequente Therapie mit einem Protonenpumpenhemmer. Hat sich bereits eine Barrett-Schleimhaut entwickelt sind auch endoskopische Kontrolluntersuchungen in zweijährigen Abständen zwingend erforderlich. Dabei gilt es die Vorstufen der malignen Entartung die so genannten Dysplasien bzw. die Frühkarzinome zu erfassen. Vom Pathologen werden die Dysplasien in vier Schweregrade unterteilt: ... hf


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