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September 2021

Forum Experimentelle Rheumatologie (171 - FP18) Antl-Citrullin- und Anti-Keratin Antikörpern als hochspezifische Marker im Vergleich zur Rheumafaktor-Isotypen- Bestimmung in der Diagnostik der Rheumatoiden Arthritis.

Journal/Book: Z Rheumatol (2000); 59: III/27-36. 2000;

Abstract: Vallbracht l1 Förger F2 Armuss A2 Oppermann M2 Helmke K2 (1) Poliklinik der Universität München (2) IV. Medizinische Klinik Rheumatologie/klinische Immunologie München-Bogenhausen Die Diagnose der Rheumatoiden Arthritis (RA) beruht bisher vorwiegend auf klinischen Kriterien. Um diese Diagnose auch durch immunserologische Marker zu bestätigen sind in den letzten Jahren eine Vielzahl an neuen Antikörpern entwickelt worden. Die bisher etablierten Rheumafaktoren (RF) sind jedoch nicht krankheitsspezifisch so daß andere spezifische Marker wie die Anti-Citrullin Antikörper und Anti-Keratin Antikörper immer mehr an Bedeutung gewinnen. Ziel der Studie war es die diagnostische und prognostische Bedeutung dieser Antikörper im Vergleich zu den Rheumafaktor-Isotypen zu untersuchen. Methoden: Das Patientenkollektiv der prospektiv angelegten Studie besteht aus 440 Patienten: 190 mit RA 45 mit degenerativen Gelenkserkrankurigen 45 mit reaktiven Arthritiden 30 mit Systemischem Lupus erythematodes sowie 15 mit anderen rheumatischen Erkrankungen und 115 gesunden Kontrollpersonen. Die Rheumafaktor-Isotypen (IgG IgA- IgM-RF) und die Anti-Citrullin Antikörper wurden mittels ELISA bestimmt die Anti-Keratin Antikörper mit der indirekten Immunfluoreszens nachgewiesen. Zur Quantifizierung der Krankheitsaktivität der RA erfolgte anhand der ACR Aktivitätskriterien. Ergebnisse: Der IgM-RF zeigte mit 79% die höchste Sensitivität. Die höchste Spezifität fand sich bei den Anti-Citrullin und Anti-Keratin Antikörpern mit 99% gefolgt von dem IgG-RF mit 98%. Die lgG- und IgA-RF zeigen eine signifikante Korrelation zur Krankheitsaktivität. Den höchsten positiv prädiktiven Wert wiesen mit 98% die Anti-Citrullin Antikörper auf. Die Igm-RF zeigten mit 85 5% den höchsten negativ prädiktiven Wert. Bei 13% der Patienten mit RA können trotz negativen RF Anti-Citrullin Antikörper nachgewiesen werden. Schlußfolgerung: Der IgM-RF ist aufgrund der hohen Sensitivität als Screening-Test für die RA besonders gut geeignet. Zur Steigerung der laborchemischen Spezifität empfiehlt sich jedoch die zusätzliche Bestimmung der hochspezifischen Anti-Keratin- oder Anti-Citrullin Antikörper. Diesen Markern kommt besonders in differentialdiagnostisch schwierigen Fällen oder bei RA Patienten mit negativen RF ein hoher Stellenwert zu. Die Bestimmung der RF-Isotypen kann weiterhin zur der Beurteilung der Krankheitsaktivität herangezogen werden. Predictive Medicine by Flow Cytometric Data Pattern Analysis: Potential for the Management of Rheumatic Diseases Valet G1 Keller Mann W2 Amok A2 (1) Ma Planck-Institut für Boichemie Martinsried (2) lnst. f. Anästhesiologie KH Schwabing der TU München (3) Paediatrische Kardiologie Herzzentrum Leipzig Prognosis in medicine extrapolates into the future by relying en the experience from disease development of many patients in the past.... Schm


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