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November 2021

Arzt-Patient-Interaktion bei Bluthochdruck Bündnis mit definierter Rollenverteilung

Journal/Book: MMW-Fortschr. Med. - Nr. 38/ 2000; S. 718/ 34 - 720/ 36; (142 Jg). 2000;

Abstract: Prof. Dr. med.Thomas Unger Direktor des Pharmakologisches Instituts Universität Kiel Kiel. Blutdruckkontrolle und Intervention bei Bluthochdruck haben die Verhinderung zerebro- und kardiovaskulärer Morbidität und Mortalität zum Ziel. Das erkennen Ärzte und Patienten gleichermaßen an jedoch setzen sie dies in der Praxis bisher nur ungenügend um. Ein Grund dafür: Die Interaktion zwischen Arzt und Patient bei Hypertonie ist auf beiden Seiten von fehlerhaften Vorstellungen und Unwissenheit geprägt. Um dies zu ändern bedarf es der Analyse beider Standpunkte. Allgemeiner Aspekt der Arzt-Patient-Interaktion Frühzeitige Diagnose der Hypertonie gebietet eine regelmäßige Blutdruckkontrolle. Denn der Hypertoniker ahnt und spürt nichts solange sich keine Hochdruck-Folgeschäden manifestiert haben. Aber auch der Arzt lässt die meisten Gelegenheiten zur Blutdruckmessung und damit die Chance zur Früherkennung oft ungenutzt verstreichen. Ist die Diagnose allerdings gestellt gehen Arzt und Patient im günstigen Fall ein Bündnis ein in dem sich beide langfristig engagieren. Die Rolle des Patienten Im Arzt-Patienten-Bündnis ist der Patient zunächst eher passiv und muss erst noch zu einer aktiven Rolle finden. Dabei wird die Beantwortung von Fragen und die Vermittlung einschlägigen Wissens diesen Prozess vorantreiben. Entscheidend dabei ist dass der Hypertoniker von seinem Risiko erfährt das jedoch nicht schicksalhaft hingenommen werden muss. Die nächsten Schritte in Richtung Eigenverantwortung und Aktivität macht der Patient wenn er bereit wird seinem Arzt zuzuhören und dessen Vorschläge aufzugreifen. Gerade beim Hypertoniker ist allerdings immer wieder mit mehr oder weniger lang andauernden Rückschritten zu rechnen. Die Rolle des Arztes Der Arzt wird den Patienten durch Aufklärung und Wissensvermittlung aktivieren. Um das "Bündnis" zu etablieren sollte er einen Interventionsplan aufstellen und seinen Patienten anleiten wie er Lebensstil und Alltagsverhalten an seinen Gesundheitsstatus anpasst. ... hf


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