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August 2021

Mit Unterdruck zur Diagnose Vakuum-Stanz-Biopsie erlaubt minimal-invasive Probeentnahme

Journal/Book: MMW-Fortschr. Med. - Nr. 35/ 2000; S. 658/ 26 - 659/ 27; (142 Jg.). 2000;

Abstract: Dr. med. Harald Sittek Oberarzt des Institutes für Klinische Radiologie Klinikum Großhadern der Ludwig-Maximilians-Universität München Auch wenn alle Bild gebenden Verfahren genutzt werden ist häufig die Sicherung der Diagnose "Brustkrebs" nicht möglich. Eine neue minimal-invasive Technik kann hier Abhilfe schaffen: die Vakuum-Stanz-Biopsie. Durch eine zielgerichtete Entnahme größerer Mengen von Biopsat kann die Sicherheit der Diagnose deutlich verbessert werden. Die Mammographie ist nach wie vor die Basis der Bild gebenden Diagnostik des Mammakarzinoms und wird bei entsprechender Indikation durch die Sonographie und die Magnetresonanztomographie ergänzt. Sie ist allerdings auch eines der anspruchsvollsten radiologischen Verfahren und stellt nicht nur höchste Anforderungen an die Gerätetechnik sondern auch an den Befundenden Radiologen da die Veränderungen in der Mammographie nicht selten unspezifisch oder nur diskret ausgebildet sind. Bei unklaren Befunden ist die histologische Sicherung der Diagnose unverzichtbar. Diese kann durch eine operative Probenentnahme oder durch minimal-invasive Verfahren erfolgen. Gewebeentnahme nach dem Vakuumprinzip Die Vakuum-Stanz-Biopsie (Biopsys Norderstedt) ist eine neue Methode der minimal-invasiven Mammadiagnostik (Abb. 1 ). Im Vergleich zur Hochgeschwindigkeits-Stanz-Biopsie können deutlich größere Gewebemengen minimal-invasiv entnommen werden [1 2 5]. Die Vakuum-Stanz-Biopsie besteht aus drei Komponenten. Die Vakuumpumpe erzeugt einen Unterdruck in der Biopsiekammer. Durch diesen Unterdruck wird das Gewebe in die Biopsiekammer der Interventionsnadel angesogen. Der Driver der durch ein System von Zahnrädern mit der Interventionsnadel verbunden ist versetzt eine innere Schneidkanüle in eine schnelle rotation. Durch das manuelle Vorschieben der Schneidkanüle wird das Gewebe welches sich in der Biopsiekammer der Nadel befindet aus dem Gewebeverband gelöst und kann ohne Dislokation der Nadelspitze durch Modifikation der Druckverhältnisse aus der Biopsiekammer entnommen werden. Zielgerichtete Biopsie ohne "sampling errors" Das proximale Ende der Interventionsnadel an der sich die Biopsiekammer befindet lässt sich um 369° frei drehen sodass eine zielgerichtete Biopsie bei schon eingebrachter Interventionsnadel möglich ist. Dadurch kann Gewebe aus einem Radius von etwa 1 cm bis 1 5 cm entnommen werden. Die Intervention erfolgt über eine etwa 5 mm große Inzision der Haut. ab


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