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August 2021

Mobile Telekommunikation und Menschen mit Behinderungen

Journal/Book: Rehabilitation 2000; 39: 289-290. 2000;

Abstract: Martin Schmollinger. Deutsche Vereinigung für die Rehabilitation Behinderter (DVfR) Geschäftsstelle Heidelberg Über 100 Teilnehmer kamen am 6. und 7. Juni 2000 zum ersten internationalen Fachseminar von Rehabilitation International (RI) zum Thema "Mobile Telecommunications - Encouraging Developments for Persons with Disabilities Worldwide" nach Potsdam etwa 40 von ihnen als Mitwirkende des wissenschaftlichen Programms der Ausstellung oder der Podiumsdiskussion. Das Seminar wurde von der Deutschen Vereinigung für die Rehabilitation Behinderter e. V. (DVfR) organisiert eine der deutschen Mitgliedsorganisationen des Weltverbandes. Gastgeber war das Berufsbildungswerk im Oberlinhaus Potsdam eine neue Einrichtung mit umfangreichen eigenen Erfahrungen im Einsatz moderner Telekommunikationstechnik und gut ausgestattet mit moderner Informationstechnologie - bis hin zum "virtuellen Arbeitsplatz" für die Erprobung und das Training behinderter Auszubildender. Seminarleiter Dr.-Ing. Gerhard Klause Telelcommunikationsberater der DVfR konnte Teilnehmer aus 16 europäischen und einzelnen nichteuropäischen Ländern begrüßen; vertreten war nahezu die gesamte Bandbreite einschlägiger Institutionen von Rehabilitationseinrichtungen und -diensten der Telekom-Branche über Behindertenorganisationen des In- und Auslandes Verbraucherverbände einschließlich eines Datenschutzexperten bis hin zu Politik öffentlicher Verwaltung den informationstechnischen Ingenieurswissenschaften und zur Kommunikationsforschung. Rasche Fortschritte in der drahtlosen Kommunikationstechnik sich neu abzeichnende Möglichkeiten im Funktelefonbereich sowie erfüllte und noch unerfüllte Nutzerbedürfnisse insbesondere der großen und wachsenden Bevölkerungsgruppen mit funktionellen Behinderungen und Kommunikationsschwierigkeiten unterschiedlicher Art waren Anlass dieser Konferenz weltweit das erste derartige Treffen mit dem Ziel Belange Behinderter in der aufkommenden Informationsgesellschaft so zu formulieren dass Wirtschaft und Verbraucher eine gute Orientierung erhalten. Unterstützt wurde die Fachveranstaltung deshalb durch die Europäische Kommission in Brüssel die Bundesregierung und das Brandenburger Landesministerium für Arbeit Soziales Gesundheit und Frauen Potsdam durch zwei Träger von Rehabilitationsdiensten sowie eine Reihe von Telekom-Firmen und nicht zuletzt durch das gastgebende Oberlinhaus mit seinem Berufsbildungswerk das Kuratorium ZNS und die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation der zweiten deutschen Mitgliedsorganisation von RI. Minister Alwin Ziel unterstrich denn auch als Schirmherr dass "Handys" die weltweit in immer größerer Zahl benutzt werden und die dahinter stehenden Mobilfunkdienste vielfach einige an sich selbstverständliche Nutzeranforderungen für Senioren Mobilitäts- und Sinnesbehinderte erst recht für Menschen mit geistigen Behinderungen noch immer unbeachtet lassen. ... wt


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