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October 2021

Zur Problematik von Riechstörungen

Journal/Book: Z. ärztl. Fortbild. Qual.sich. (ZaeFQ) (2000) 94: 149-153. 2000;

Abstract: Universitätsklinikum Dresden 1 Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde 2 Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie Dr. Michael Reiß Gaustritz Zusammenfassung Probleme beim Riechen haben entscheidende Konsequenzen auf den Gesundheits- bzw. Ernährungszustand und der Lebensqualität. Riechstörungen sind nicht so selten wie allgemein angenommen wird. Chemosensorische Fehlfunktionen sind oftmals auf nur wenige verschiedene Ursachen zurückzuführen: Nasen- bzw. Nasennebenhöhlenerkrankungen virale Infektionen toxische Einwirkungen Schädelverletzungen medikamentös ausgelöste und idiopathische Ursachen. Riechstörungen können auch in Folge von verschiedenen Erkrankungen auftreten wie beispielsweise der Alzheimer-Erkrankung. Die Anamnese kann hierbei richtungsweisende Hinweise geben (beispielsweise toxische Ursachen oder angeborene Erkrankungen). Die Therapie sollte erst nach gründlicher Untersuchung der geschädigten Riechfunktion erfolgen. Die Behandlung der Grundkrankheit kann die chemosensorische Störung bessern. Die Riechstörungen nach einem Infekt sind meist unter der Gabe von Kortikosteroiden reversibel. Es wird auf die psychische Führung von Patienten mit chemosensorischen Problemen hingewiesen. Besteht keine Regeneration so sollten die Patienten schrittweise angelernt werden auf gefährliche Substanzen wie Gas Rauch und verdorbene Lebensmittel besonders zu achten. Abstract Some aspects of olfactory disorders Olfactory problems have deleterious consequences to systemic health nutritional status arid quality of life. Olfactory disorders are not as rare as generally assumed. Chemosensory dysfunction is most often secondary to one of only a few causes: nasal/sinus disease viral infection toxic chemical exposure head trauma as well as medication-related and idiopathic conditions. Many olfactory disorders are secondary to a wide variety of diseases e.g. Alzheimer's disease. The patient's history may provide clues to these and other problems (e.g. toxin exposure congenital dysosmia). Therapy should not begin until a standardized test has been established the impairment of the sense of smell. Treatment of the underlying diseases may restore chemosensory function. The only truly reversible cause is inflammation which is confirmed when smell returns after administration of corticosteroids. Reference is made to the need for adequate psychologic guidance of patients with chemosensorial problems. If restoration of their sense of smell is unlikely patients should be educated to ensure safety in regard to such dangers as gas leaks smoke and spoiled foods. Key words: olfactory disorders quality of life etiology diagnosis therapy wt

Keyword(s): Riechstörungen Schmeckstörungen Lebensqualität Ätiologie Diagnostik Therapie


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