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October 2021

Veränderte Anforderungen an die ambulante Versorgung und deren Auswirkungen auf die ärztlichen Leistungen; - Zusammenfassung wichtiger Ergebnisse der Studie des Instituts für Gesundheits- und Sozialforschung GmbH (IGES) im Auftrage des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland -

Journal/Book: Z. ärztl. Fortbild. Qual.sich. (ZaeFQ) (2000) 94: 610-612. 2000;

Abstract: Zentralinstitut für die kassenärtzliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland Köln Auftrag und Methode Im Auftrage des Zentralinstituts hat das Institut für Gesundheits- und Sozialforschung GmbH (IGES) die Ursachen der intensivierten Leistungsentwicklung und Leistungsverlagerung in der vertragsärztlichen Versorgung im Zeitraum 1994 bis 1997 untersucht. Die ambulante Versorgung in Deutschland war und ist umfangreichen strukturellen Änderungen unterworfen: In der zweiten Hälfte der 90er Jahre wurden mehrfach Änderungen des Honorierungssystems vorgenommen die Zahl der niedergelassenen Ärzte stieg deutlich. Ferner wurden der ambulanten Versorgung zahlreiche neue Versorgungsaufgaben übertragen wie z.B. ambulante Behandlung bisher stationär versorgter Patienten. Von niedergelassenen Ärzten wird gefordert dem medizinischen Fortschritt Rechnung zu tragen verstärkt auf die Qualität der Versorgung zu achten und gleichzeitig wirtschaftlich zu arbeiten. In der gesundheitspolitischen Diskussion wurde bislang immer wieder darauf hingewiesen daß die niedergelassenen Ärzte vermehrt Leistungen erbracht hätten. Dies wird meist als Folge des Honorierungssystems gedeutet das den sogenannten "Hamsterrad-Effekt" erzeuge. Im Gegensatz dazu war das Ziel der vorliegenden Studie darüber Auskunft zu geben vor welchem medizinischen Hintergrund diese Leistungsausweitung zu sehen ist. Grundlage der Studie war eine Auswertung von Abrechnungsdaten niedergelassener Ärzte aus den Jahren 1994 und 1997. Hierzu wurde von der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns eine Stichprobe mit Daten von fast 700 niedergelassenen Ärzten aus den zwölf Fachrichtungen zur Verfügung gestellt die mehr als 90 % der niedergelassenen Ärzte repräsentieren. Pro Quartal standen Datensätze von ca. 900.000 Patienten zur Verfügung mit jeweils ca. 2 5 Millionen Diagnosen. Bei der Analyse der Daten werden erstmals Struktur und Veränderungen der von einzelnen Ärzten gestellten Diagnosen betrachtet und in einen Zusammenhang mit dem daraus resultierenden Leistungsvolumen gestellt. Im Unterschied zu bisherigen Untersuchungen die sich nur auf der Leistungsebene bewegten kann das hier gewählte Vorgehen das Leistungsgeschehen auf seinen medizinischen Hintergrund abbilden und erklären. Allgemeine Entwicklungstrends Zentrales Ergebnis ist daß die in den einzelnen Fachgruppen jeweils prominentesten Zunahmen des diagnosenbezogenen Leistungsgeschehens fast durchweg auf folgende Tendenzen zurückgeführt werden können. • Patienten bzw. Ärzte nutzen die zunehmenden diagnostischen Möglichkeiten bei Krebserkrankungen. • ... wt


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