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October 2021

Kreislaufreaktionen und subjektive Verträglichkeitsbewertungen von verschiedenen Mooranwendungsformen bei Kurpatienten mit degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates in Bad Driburg" von Alexander Tertitschnij

Journal/Book: Heilbad & Kurort 52 5/00 S. 120-121. 2000;

Abstract: J. Kleinschmidt München Die Moortherapie erfolgt auf verschiedene Applikationsweisen. Hinsichtlich der Heiß-Anwendungen gibt es a priori zwischen Vollbädern und Teilpackungen unterschiedliche thermische Belastungen. Innerhalb der Vollbäder sind dann - miteinander verkoppelt - Dickbreiigkeit und Anwendungstemperatur wichtig. Bei gleichen Packungsarten gibt es unterschiedliche Formen der Packungsliegen die mehr oder weniger zum Wärmestau beitragen. Insofern kann man auch für Rheuma-Patienten mit cardiovaskulären Begleiterkrankungen verschieden belastende Formen der Moortherapie verschreiben. In der Eggeland-Klinik im Moorheilbad Bad Driburg gibt es mehrere Applikationsformen für die Moortherapie von denen • Moorpackungen auf der üblichen (= klassischen) Packungsliege (MK) • Moorpackungen im patentierten Soft-Pack-System (MS) und • Moorvollbäder in einem 2-Schichten-System (patentiertes Flexi-Wann-System: MV) hinsichtlich ihrer Kreislaufbelastung verglichen werden sollten. A. Tertitschnij hatte hierbei die Aufgabe in einer prospektiven kontrollierten Crossover-Studie die Immediatwirkung der verschiedenen Mooranwendungen gemessen an • Blutdruck • Pulsfrequenz und • subjektiven Verträglichkeitsangaben zu untersuchen. Weiterhin sollte in einem Teilaspekt die Kreislaufbelastung bei unterschiedlich langen Adaptationszeiten (0 bis 5 min.) zwischen dem Liegen während einer Mooranwendung und dem Aufstehen zur anschließenden Reinigungsdusche dokumentiert werden. Es waren außerdem die Belastungsreaktionen im Kurverlauf zu erfassen sowie eine Kurerfolgsdokumentation bezüglich der Ruhepuls- und Ruhe-RR-Messungen sowie zu Blutlaborparametern durchzuführen. A. Tertitschnij der als Stationsarzt in der Eggelandklinik arbeitete rekrutierte von den anreisenden Kurpatienten nach Ein- und Anschlusskriterien urspünglich 103 Patientinnen und Patienten mit degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates und mit hinreichender cardiovaskulärer Belastbarkeit. Im Untersuchungsverlauf schieden 14 Patienten aus verschiedenen Gründen aus der Studie aus. Im vierwöchigen Kuraufenthalt wurden neun 20-minütige Moorapplikationen verordnet: blockweise je 3 x MV MK und MS. Zur Berücksichtigung einer erwarteten Anpassungsreaktion im Kurverlauf wurden 2 Patientengruppen vorgesehen die randomisiert - im Hinblick auf einen geraden oder ungeraden Tag ihres Geburtsdatums - entweder in der Reihenfolge: • 3 * MV / 3 * MS / 3 * MK ("gerade") oder • 3 * MK / 3 * MS / 3 * MV ("ungerade") ihre Mooranwendungen erhielten. ... wt


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