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September 2021

Chancen und Limitationen der Prioritätensetzung in der Vertragsärztlichen Versorgung

Journal/Book: Z. ärztl. Fortbild. Qual.sich. (ZaeFQ) (2000) 94: 603-609. 2000;

Abstract: Dr. Bernhard Gibis Kassenärztliche Bundesvereinigung Köln Zusammenfassung Im Kontext der Strukturreform 2000 kommt der Prioritätenbildung im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung eine neue Bedeutung zu. Die Bewertung von 10 Krankheitsbildern pro Jahr bedarf einer transparenten und sinnvollen Auswahl von Themenkomplexen die durch einen tragfähigen und vor allem öffentlich verständlichen Auswahlprozess definiert werden müssen. Gleiches gilt für den Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen: Die bisherige selektive Überprüfung einzelner Leistungen der ambulanten Versorgung kann die Zielsetzung vernetzte Strukturen zu bilden und Versicherten strukturübergreifende Versorgungsangebote anzubieten nur unzureichend unterstützen. Im Vergleich mit Alternativkonzepten wird ein Vorschlag entwickelt der eine am Versorgungskontext orientierte Überprüfung ärztlicher Behandlungsmethoden ermöglicht. Wenn mit der Überprüfung von Behandlungskonzepten oder von Behandlungspfaden der bisher eingeschlagene Weg der Einzelleistungsüberprüfung bei der Evaluation ärztlicher Behandlungsmethoden jedoch verlassen wird sollte die Priorisierung der zu evaluierenden Therapien durch einen sowohl durch die Entscheidungsträger wie auch durch die Versicherten legitimierten Prozess erfolgen. Abstract Priority setting in German ambulatory health rare Ambulatory health services provided by physicians in Germany get reimbursed by the statutory health insurance when benefits and costs of a proposed technology compared to alternatives are favourable. This decision has to be made by a joint committee of physicians and sickness funds which has far-reaching autonomy in health issues (the so-called "Bundesausschuss"). In order to offer a comprehensive basket of health benefits it is necessary to develop an explicit transparent and reproducible prioritisation process which allows the evaluation of new technologies as well as the evaluation of already introduced technologies. The existing approach tends to be uncomprehensive and neglects the potentials of steering health care towards defined health goals. However it reflects a bottom up procedure which meets with physicians' as well as patients' needs. For existing technologies a framework specific for Germany is proposed which allows the evaluation of health technologies in a context with health goals. Already implemented technologies should be evaluated in a conceptual framework which allows the implementation of mid- and long term health goals for German ambulatory health care. To achieve this goal a "procedural" consent of participating stakeholders is necessary. Key words: Priority setting health technology assessment evidence based health care wt

Keyword(s): Prioritätensetzung Einzelleistungsüberprüfung Health Technology Assessment Evidence Based Health Care


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