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September 2021

DHV-/EHV-Seminar bei der ITB Berlin: Kurortprodukte europaweit vermarkten

Journal/Book: Heilbad & Kurort 52 4/00 S. 69-70. 2000;

Abstract: Dörr/Schnitzler Impulse für die europaweite Vermarktung der Heilbäderprodukte gab ein gemeinsames Seminar des Deutschen Heilbäderverbandes (DHV) und des Europäischen Heilbäderverbandes (EHV) am 14. März 2000 bei der InternationalenTourismusbörse (ITB) in Berlin. Insgesamt über 100 Experten diskutierten unter der Moderation von DHV-Hauptgeschäftsführerin Heike Wilms-Kegel über das immer wichtiger werdende Thema "Qualitätsstandards in europäischen Heilbädern". Zielsetzung der Veranstaltung war einerseits die Standards in den Heilbädern mit ihren verschiedenen Einrichtungen vorzustellen und die damit verbundenen Problemkreise aufzuzeigen. Außerdem wurden Fragen zum Profil der Kurorte zur Zertifizierung sowie zu den Erwartungen der Kurgäste an das Heilbad der Zukunft behandelt. Andererseits wurden aber auch die unterschiedlichen Sichtweisen in den einzelnen europäischen Ländern dargestellt. Als die Grundvoraussetzung für die Erarbeitung gleichwertiger Standards sah DHV-Vizepräsident Professor Rudolf Forcher in seiner Begrüßungsansprache (in vollem Wortlaut in dieser Ausgabe veröffentlicht) die erste Ausgabe eines deutsch-englischen Heilbäderglossars das der EHV derzeit erarbeite und das die Definitionen der wichtigsten Begriffe aus dem Heilbäderwesen enthalte. Auf diesen Begriffsbestimmungen aufbauend werde der EHV dann gemeinsam mit seinen Mitgliedsverbänden in der zuständigen Kommission die Basisstandards für die europäischen Heilbäder entwickeln so Forcher weiter. Dabei sei sicherzustellen dass genügend Freiraum für die Ausfüllung auf nationaler Ebene verbleibe. Die zu schaffenden Standards sollen dabei nicht eine Kapitulation vor der Regelungswut der EU-Bürokratie bedeuten sondern eine sinnvolle Hilfe für die Verbraucher in Europa sein die die Möglichkeit bekommen sollen die Angebote auf dem Heilbädermarkt nach objektivierbaren Kriterien zu vergleichen. Europäisches Kneipp-Gesundheits-Zentrum in Bad Wörishofen Der Bundestagsabgeordnete Klaus Holetschek (CSU) aus Bad Wörishofen präsentierte das dortige Europäische Kneipp-Gesundheits-Zentrum dem er vorsitzt als Kristallisationspunkt eines Netzwerkes für klassische Naturheilverfahren in Europa. Dabei spiele Qualität eine große Rolle. Die aus Landes- und kommunalen Mitteln finanzierte "Hightech-Offensive" soll Kompetenzen und Synergien bündeln und den europäischen Mehrwert im Bereich Naturheilverfahren darstellen. Dies könne geschehen durch den Aufbau eines modernen Kommunikations- und Dialogsystems mit einer wissenschaftlichen Datenbank unter Nutzung der neuen Medien. Für das Internet kündigte Holetschek Patienten-Informationsnetze an um die Datenflut die dort zur Zeit unter dem Stichwort "Naturheilverfahren" herrsche zu kanalisieren. ... wt


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