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August 2021

Orale Antidiabetika - Folge 2 Stufentherapie nach Maß

Journal/Book: MMW-Fortschr. Med. - Nr. 9/ 2000; S. 36/ 178 - 38/ 180; (142 Jg.). 2000;

Abstract: Prof. Dr. med. W. Bachmann Chefarzt der Inneren Abt. Behandlungseinrichtung für Typ 1 und Typ 2 Diabetiker Frankenwaldklinik Kronach Bei übergewichtigen Diabetikern werden heute primär Metformin Alpha-Glukosidase-Hemmer oder einer der neuen Insulinsensitizer empfohlen. Bei unzureichendem Ansprechen ist eine sinnvolle Zweier-Kombination angezeigt. Drei orale Antidiabetika sollte man nicht kombinieren sondern auf Insulin umstellen. Wie Sie für jeden Diabetiker die richtigen Medikamente finden diese sinnvoll kombinieren und wie Sie auch Problem-Patienten in den Griff bekommen schildert Prof. Bachmann in der zweiten Folge der Seminar-Reihe zu "oralen Antidiabetika". Die Basis der Therapie des Typ 2 Diabetes ist eine Ernährungsumstellung häufig mit dem Ziel der Gewichtsreduktion sowie vermehrter körperlicher Aktivität. Jede vermehrte Bewegung im Alltag - ein Gang zu Fuß statt das Auto zu benutzen Treppen steigen statt Aufzug fahren - sind positive Impulse für eine Stoffwechselverbesserung. Jede Muskeltätigkeit sei sie auch noch so gering verbessert die Insulinwirkung an der Muskulatur. Aber leider ist körperliche Aktivität nicht konservierbar. Das bedeutet dass nach spätestens drei bis vier Tagen der Effekt der körperlichen Aktivität wieder verschwunden ist. Deswegen ist jede regelmäßige wenn auch noch so kleine körperliche Aktivität einem unregelmäßigen intensiven Programm vorzuziehen. Gleiches gilt für die Mehrzahl der Typ 2 Diabetiker die übergewichtig sind für jedes Kilogramm Gewichtsabnahme. Gewichtsreduktion bedeutet bezogen auf den Stoffwechsel Insulinresistenzreduktion und somit wiederum Verbesserung der Insulinwirkung. Endogenes Insulin ist in der Regel zumindest zu Beginn und während der ersten Jahre bei Typ 2 Diabetes immer ausreichend im Organismus vorhanden. Durch die Gewichtsreduktion ist nicht nur das Risiko für weitere kardiovaskuläre Risikofaktoren wie Hochdruck Fettstoffwechselstörung oder Harnsäureerhöhung vermindert sondern insbesondere auch die Morbiditätsrate an kardiovaskulären Erkrankungen und deren Mortalität. Auf Übergewicht muss deshalb bei jeder medikamentösen Therapieentscheidung entsprechend geachtet werden. Monotherapie mit oralen Antidiabetika Die Entscheidung wie die Erstmedikation individuell für einen Patienten aussehen muss wird von zwei Faktoren beeinflusst: - Der erste Faktor ist das Gewicht des Patienten. Ist der Patient übergewichtig so kann grob unterstellt werden dass die Insulinresistenz dominiert. ... ab


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