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October 2021

Orale Antidiabetika - Folge 1 Für jeden Patienten das richtige Mittel

Journal/Book: MMW-Fortschr. Med. - Nr. 9/ 2000; S. 41/ 157 - 44/ 160; (142 Jg.). 2000;

Abstract: Prof. Dr. med. W. Bachmann Chefarzt der Inneren Abt. Behandlungseinrichtung für Typ 1 und Typ 2 Diabetiker Frankenwaldklinik Kronach Beim Typ 2 Diabetes haben wir in den letzten Jahren viel dazugelernt. Es gibt neue orale Antidiabetika jedes mit seinen ganz eigenen Stärken und Schwächen spezifischen Wirkungen und Nebenwirkungen - da fällt die Auswahl nicht immer leicht. Unsere zweiteilige Serie soll Ihnen helfen für jeden einzelnen Typ 2 Diabetiker die maßgeschneiderte Therapie zu finden. Die Therapie des Typ 2 Diabetes mit oralen Antidiabetika wird heute sehr individuell durchgeführt. Unter Berücksichtigung der möglichen pathophysiologischen Gegebenheiten des einzelnen Patienten erfolgt die Auswahl eines Medikamentes nach - der Effektivität der Blutglukosesenkung insbesondere deren Einfluss auf Nüchtern- oder postprandiale Blutzuckerwerte - dem Mechanismus der Blutglukosesenkung - den Nebenwirkungen und - der Beeinflussung weiterer Komponenten des metabolischen Syndroms wie Körpergewicht Blutdruck und Blutfette. Für die Mehrzahl der Patienten ist bei Ersttherapie häufig aber auch im späteren Verlauf bei Kombinationen eine vermehrte Insulinfreisetzung nicht gewünscht. Dies betrifft vor allem die adipösen Patienten bei denen die Insulinresistenz der dominierende pathophysiologische Faktor ist. Bei schlanken Patienten werden bevorzugt insulinotrope Substanzen primär eingesetzt da hier die Insulinsekretionsstörung dominiert. Während Zweierkombinationen von oralen Antidiabetika durchaus regelhaft sind dann jedoch in mittlerer bis niedriger Dosierung verabreicht werden sollten Dreierkombinationen sehr kritisch hinterfragt werden. Sehr viel sinnvoller ist es in dieser Situation frühzeitig mit einer zusätzlichen Insulintherapie zu beginnen. Therapieziele sind für die Mehrzahl der Patienten - normale bzw. normnahe Blutzuckereinstellung - Gewichtsreduktion bei übergewichtigen Patienten und - gleichzeitige Behandlung von zusätzlichen Risikofaktoren wie Hochdruck und Fettstoffwechselstörungen. Therapie des Typ 2 Diabetes Die Therapie des Typ 2 Diabetes mit oralen Antidiabetika hat in den letzten Jahren erhebliche Veränderungen erfahren. Neue Erkenntnisse zur Pathophysiologie die die Heterogenität des Typ 2 Diabetes immer deutlicher werden lassen neue Medikamente mit dem Anspruch eines pathophysiologisch begründeten Therapieansatzes und nicht zuletzt die Ergebnisse der UKPDS (united kingdom prospective diabetes study) brachten einerseits deutliche Fortschritte für die Therapie des Typ 2 Diabetes insbesondere auch für individuelle Therapieentscheidungen. ... ab


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