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November 2021

Klinische vs. statistische Signifikanz: Neuere Ansätze zur Lösung eines alten Problems

Journal/Book: Phys Rehab Kur Med 9. Jg. 4/99 S.154. 1999;

Abstract: Dr. Peter Schuck FBK Bad Elster Therapieeffektivitätsstudien werden oft so ausgewertet daß die Ergebnisvariablen der Indexgruppe (meist die Differenz zwischen einem Vorher- und einem Nachher-Wert) mit den entsprechenden Werten einer Kontrollgruppe inferenzstatistisch verglichen werden (z.B. mittels t-Test). Ein daraus resultierender statistisch signifikanter Unterschied ist u.U. wenig aussagekräftig da Ergebnisse der Interferenzstatistik in hohem Maße von der Anzahl der Patienten in den Gruppen abhängen. Spätestens seit Ende der 80er Jahre werden deshalb (zusätzlich) Effektstärkemaße zur Kontrolle gefordert und auch vermehrt eingesetzt. In der Psychotherapieforschung wird von Jacobson u. a. (z. B. Jacobson u. Truax 1991) ein anderer Ansatz verfolgt: Patienten gelten nur dann als "wiederhergestellt" ("recovered") wenn die individuellen Änderungen nicht nur inferenzstatistisch signifikant sind sondern wenn bei der Postmessung der Outcomescore der Patienten der Indexgruppe auch im Normbereich einer Eichstichprobe von Gesunden liegt. Dieses Vorgehen wird im Detail dargestellt und seine Brauchbarkeit/Modifizierungen für Therapieeffektivitätsstudien und Qualitätssicherungsmaßnahmen im Bereich der Rehabilitation diskutiert. Literatur: Jacobson NS Truax P. Clinical significance: a statistical approach to defining meaningful change in psychotherapy research. J. Clin. Consult. Psychol. 1991; 59: 12 - 19 wt


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