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October 2021

Therapie von Durchblutungsstörungen bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises durch intravenöse Langzeittherapie mit dem Prostazyclin-Analogon Iloprost

Journal/Book: Z Rheumatol 1999; 58 Suppl. 1: I/33 (F 12). 1999;

Abstract: G. Riemekasten; Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Rheumatologie und Klinischer Immunologie Das Prostazyklin-Analogon Iloprost greift wegen seiner vasodilatatorischen zytoprotektiven antientzündlichen und thrombozytenaggregationshemmenden Wirkung direkt in die Pathogenese des primären und sekundären Raynaud-Syndroms ein. Zusätzlich begünstigen Prostaglandine die Gefäßneubildung und führen somit bei vaskulitisch bedingten Läsionen schneller zur Verbesserung der Durchblutung in ischämie-gefährdeten Regionen. Unter der Vorstellung daß ähnlich wie bei der Thrombangiitis obliterans eine längere Gabe von Iloprost die Wirksamkeit hinsichtlich der Beeinflussung der akralen Durchblutungsstörungen erhöhen kann wurde eine prolongierte Iloprosttherapie über durchschnittlich 18 Tage durchgeführt. Dabei wurde bei 43 Patienten (13 Patienten mit systemischer Sklerodermie 11 Patienten mit einer Mischkollagenose 7 Patienten mit einer limitierten Sklerodermie 6 Patienten mit einer Vaskulitis 3 Patienten mit einer undifferenzierten Kollagenose und drei Patienten mit einer PAVK) beginnend mit 0 5 ng/kgKg x min die jeweils höchste tolerierbare Dosis des Iloprost über 6 Stunden pro Tag infundiert. Als Nebenwirkungen wurden von der Mehrzahl der Patienten leichte Kopfschmerzen angegeben die eine weitere Erhöhung des Dosis limitierte. Bei 5 Patienten mit einem langen Krankheitsverlauf und systemischer Beteiligung mußte die Therapie wegen Übelkeit und Erbrechen abgebrochen werden und wurde anschließend auf geringer wirksame Prostaglandine umgestellt. Ernste Komplikationen ließen sich unter der Iloprosttherapie nicht nachweisen. 20 Patienten schätzten die Wirksamkeit des Iloprost hinsichtlich ihrer Durchblutunsstörung so gut ein daß wiederholte Infusionen durchgeführt wurden. Die Mehrzahl dieser Patienten berichtete über eine mehrere Monate bis zu einem Jahr anhaltende deutliche Verbesserung des Raynaud-Syndroms und der Durchblutung der Akren und über eine Abheilung von Ulzera. In der Fotoplethysmographie waren häufiger konstante Befunde und teilweise sogar eine Verbesserung der akralen Durchblutung nachweisbar. ... le


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