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August 2022

Mitteilung des Bundesverbandes der Pneumologen Allergisches Asthma bronchiale: Chancen der Hyposensibilisierung

Journal/Book: MMW-Fortschr. Med. - Nr. 27/ 1999; S. 43/ 413 - 44/ 414; (141 Jg.). 1999;

Abstract: Die spezifische Immuntherapie (SIT) besser bekannt als Hyposensibilisierung kann bei Pollinosis dem gefürchteten Etagenwechsel der Erkrankung entgegenwirken. Vorsicht ist geboten falls Begleitreaktionen auftreten. Weit verbreitet ist die Annahme gegen den Heuschnupfen lasse sich kaum etwas unternehmen. Viele Patienten tun ihn als Bagatellerkrankung ab und versuchen den Allergenen weitestgehend aus dem Weg zu gehen sowie die Symptome mit Hilfe von Antihistaminika zu lindern. Heuschnupfen: Jeder zweite erkrankt an Asthma bronchiale Diese Einstellung ist nicht nur falsch sondern gefährlich und darf von den Hausärzten keinesfalls unterstützt werden. Denn fast die Hälfte aller Heuschnupfen-Patienten wird ohne adäquate Therapie im weiteren Verlauf ihres Lebens ein Asthma bronchiale also eine potentiell lebensbedrohliche Erkrankung entwickeln. Dem gilt es vorzubeugen: Dazu gehört neben dem Versuch die AIlergene zu meiden und der symptomatischen Therapie die Allergen-Immuntherapie besser bekannt als Hyposensibilisierung. Diese wurde bereits im Jahre 1911 erstmals als Therapieverfahren bei Pollinosis beschrieben. Sie ist seit rund 80 Jahren etabliert zur Behandlung von AIlergien die durch Allergen-Inhalation durch Kontaktallergene oder durch Insektenstiche hervorgerufen werden. Ziel ist es Patienten die an einer definierten Allergie erkrankt sind zu heilen. Wenn dies nicht möglich ist soll zumindest die Symptomatik erheblich und nachhaltig gelindert werden indem versucht wird partiell wieder Toleranz gegen das bekannte Allergen zu induzieren. Dazu wird der entsprechende Allergenextrakt in geringer jedoch allmählich ansteigender Dosierung verabreicht um im Organismus Immunität gegen das AIlergen zu erzeugen. Die Hyposensibilisierung entfaltet somit eine Art prophylaktische Wirksamkeit bei der Allergie. Modifikation der zellulären Immunreaktion Die Mechanismen der Allergen-Immuntherapie sind komplex und hängen vom Allergen sowie vom Immunisierungsweg ab. Man geht davon aus daß die spezifische Immuntherapie (SIT) ihre Wirkung über die Modifikation der zellulären Immunantwort und konkret der T-Zell-Reaktion auf den Allergenkontakt entfaltet. Gleichzeitig kann eine Herabsetzung der Entzündungsaktivität (Rückgang der Eosinophilie im Blut verminderte Produktion von Interleukin-4 durch allergenspezifische CD4-positive Zellen Anstieg des Gamma-Interferons) erreicht werden. ... ab


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