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August 2022

Stand und Perspektive der Tuberkulose-Schutzimpfung in der DDR im Jahre 1990

Journal/Book: Z. ärztl. Fortbild. 84 (1990) 351-354. 1990;

Abstract: Dr. med. Renita Schnorr Forschungsinstitut für Lungenkrankheiten und Tuberkulose Berlin-Buch (Ärztlicher Direktor: OMR Prof. Dr. sc. med. W. Schilling) Zusammenfassung Die BCG-Impfung war nach dem zweiten Weltkrieg in der Zeit der starken Durchseuchung der Bevölkerung mit Tuberkulose ein wichtiger Baustein im Bekämpfungsprogramm dieser Krankheit. In Ländern mit niedriger Tuberkuloseprävalenz und einer Infektionsrate kleiner als 0 1 % ist ihre Effektivität kritisch zu betrachten. Der Nutzen der BCG-Impfung der Neugeborenen besteht zweifelsfrei in der Verhütung der generalisierten schweren Formen der tuberkulösen Primärinfektion wie tuberkulöse Meningitis und Miliartuberkulose im Kindesalter. Die BCG-Impfung der Neugeborenen scheint auch in Hinblick auf die geringe Zahl der atypischen Impfreaktionen mit dem Jenaer Impfstoff bei der derzeitigen epidemiologischen Tuberkulosesituation in der DDR noch berechtigt. Die Impfung der 16jährigen ist in ihrer Effektivität zu überprüfen. An Hand rechtlicher Bestimmungen wird auf praktische Fragen der BCG-Impfung in der DDR eingegangen. wt

Keyword(s): BCG-Impfung Tuberkuloseepidemiologie


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