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May 2022

Hormonale Kontrazeption und Krebsrisiko

Journal/Book: Z. ärztl. Fortbild. 84 (1990) 59-63. 1990;

Abstract: Klaus Ebeling Klinik und Poliklinik für Onkologie (Direktor: MR Prof. Dr. sc. med. K. Ebeling) des Bereiches Medizin (Charité) der Humboldt-Universität zu Berlin Zusammenfassung Zahlreiche Untersuchungen lassen heute eine fundiertere Einschätzung der Auswirkungen der Einnahme hormonaler Kontrazeptiva (h. K.) auf das Krebsrisiko zu. Gut gesichert scheint die Reduktion des Risikos für Endometrium- und Ovarialkarzinom die mit zunehmender Einnahmedauer bis zu 50 % betragen kann und auch nach Absetzen der Präparate anhält. Das Gesamtrisiko für Mammakarzinom wird offensichtlich nicht beeinflußt. Hinweise daß das Risiko für bestimmte Untergruppen zunimmt konnten nicht allgemein bestätigt werden. Eine in der DDR durchgeführte Fall-Kontroll-Studie konnte keinerlei Einfluß der Einnahme h. K. auf das Mammakarzinomrisiko feststellen. Das trifft sowohl für die Einnahme unter verschiedenen Bedingungen als auch für verschiedene Estrogen- oder Gestagenkomponenten der h. K. zu. Dagegen mehren sich Hinweise auf eine leichte Erhöhung des Erkrankungsrisikos für Zervixkarzinom die auch in eigenen Untersuchungen in der DDR gefunden werden konnten. Insgesamt ergibt sich aus der Sicht der Krebsbekämpfung gegenwärtig kein Anhalt zur Änderung der positiven Einstellung zur Anwendung h. K. wt

Keyword(s): Krebsrisiko hormonale Kontrazeption


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