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October 2021

Untersuchungen zur Überlastungsgrenze der Skelettmuskulatur beim Krafttraining mit submaximalen isometrischen Kontraktionen

Journal/Book: Z. Phys. Med. Baln. Med. Klim. 16: 258 (1987). 1987;

Abstract: Institut für Arbeitsphysiologie und Rehabilitationsforschung der Universität Marburg und Institut für Kurmedizinische Forschung Bad Wildungen Nachdem vorangehende Untersuchungen (GUTENBRUNNER 1986) ergeben hatten daß schon 30 isometrische 6-sec-Maximalkontraktionen zu einem mehrere Tage andauernden Kraftverlust führen können und daß nach 80 Maximalkontraktionen keine Trainingswirkung mehr erzielt wird haben wir in der vorliegenden Untersuchung die Trainingswirksamkeit submaximaler isometrischer Muskelkontraktionen untersucht. Hierzu führten 40 gesunde untrainierte männliche Versuchspersonen in 1-min-Intervallen 80 6-sec-Kontraktionen der Unterarm-Beuger des linken Armes aus wobei die Kontraktionskraft 50 % 62 5 % 75 % bzw. 100 % der Maximalkraft betrug. Die isometrische Maximalkraft wurde mit 1-sec-Kurzkontraktionen über drei Wochen engmaschig kontrolliert. Als Indikatoren einer Muskelüberlastung wurden die Serumkreatinkinase und der subjektive Muskelschmerz über 8 Tage gemessen. Während die mittlere isometrische Maximalkraft bei der mit 50 % der Maximalkraft belasteten Gruppen im Sinne eines freilaufenden Trainingsprozesses in den ersten zwei Wochen um ca. 10 % anstieg. fand sich bei der mit 100 % -Maximalkontraktionen belasteten Gruppe am ersten Tag danach ein Kraftverlust von ca. 15 % der erst nach 14 Tagen wieder ausgeglichen war. Die Kraftverläufe der mit 62 5 % und 75 % der Maximalkraft belasteten Gruppen lagen abgestuft zwischen diesen Extremgruppen wobei auch Übergangsformen mit geringem initialem Kraftverlust und anschließendem den Ausgangswert übersteigenden Kraftanstieg vorkamen. Die Kraftveränderungen am Tag nach der Belastung waren signifikant negativ mit dem Anstieg der Kreatinkinase nach 6 Stunden und der Intensität des Muskelschmerzes korreliert. Spätkontrollen nach drei Wochen ergaben für die am geringsten belastete Gruppe den stärksten Kraftzuwachs. Es zeigt sich somit daß es bei 80 in 1-min-Intervallen ausgeführten 6-sec-Kontraktionen schon ab 62 5 % der Maximalkraft zu Störungen des Trainingsprozesses kommt die im Sinne eines Überlastungssyndroms u. a. mit initialem Kraftverlust Muskelschmerzen und einem Ansteigen der Serum-Kreatinkinase einhergehen.


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