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March 2025

Geologie und chemische Beschaffenheit des Zurzacher Heilwassers - Kongreß der Schweizerischen Gesellschaft für Balneologie und Bioklimatologie Zurzach 8. und 9. November 1985

Journal/Book: Z. Phys. Med. Baln. Med. Klim. 15 (1986) 158 - 160. 1986;

Abstract: Prof. Dr. rer. nat. Kurt F. J. Sauer Merzhausen Das heutige Heilbad Zurzach im Aargau verdankt wie so vieles in der Welt seine Entstehung und Entwicklung einem Zufall. 1913/14 bohrten die Vereinigten Schweizerischen Rheinsalinen auf den Schulmatten in Zurzach ein 364 m tiefes Loch auf Steinsalz das fündig wurde. Motiviert durch eine wie sich bald herausstellen sollte Falschmeldung eines Teiles der Aargauer Presse man habe außer Steinsalz auch Spuren von Kali gefunden stellte die Kantonsregierung einen vom großen Rat bewilligten Kredit zur Verfügung mit dem vom 6. bis 19. Juni 1914 70 m tiefer gebohrt wurde. Kali wurde nicht gefunden. Nach Durchfahren der Grenze vom Muschelkalk zum Buntsandstein bei 403 6 m u. Gel. traten 19 8 I/min Wasser mit einer Temperatur von + 25 1 °C aus dem Bohrloch aus. Bei 416 28 m - man war mittlerweile im Granit angelangt - sprudelte 38 ° warmes Wasser an die Oberfläche. Verhandlungen über die Nutzung des Wassers durch die Gemeinde führten zum Verschluß des Loches da diese finanziell nicht in der Lage war in den Obermatten ein salzfündiges Bohrloch als Ersatz niederzubringen. Die Angelegenheit ruhte lange wurde aber dann insbesondere durch den seit 1923 in Zurzach als praktischer Arzt tätigen Dr. Martin Erb wieder bewegt. Die aus 8 Aktionären bestehende im September 1954 begründete Thermalquelle AG in Zurzach entschloß sich zur Niederbringung einer Bohrung welche nach Anhörung verschiedener Rhabdomanten 20 5 m neben dem Bohrloch 1913/14 angesetzt wurde. Die Bohrarbeiten wurden im Februar 1955 durch die deutsche Firma Johannes Brechtel in Ludwigshafen (Bohrmeister Hoek) begonnen. Bei 405 m u. Gel. (= Grenze Muschelkalk/Buntsandstein) wurde festgestellt daß am Bohrlochkopf eine größere Wassermenge als die eingegebene Spülung austrat. Man war also fündig geworden. ... hl


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