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August 2022

Die Wirkung der kontralateralen Zweihandpertrissage im Glutealbereich auf den arteriellen und venösen Blutdruck sowie den Intramedullardruck während der Frakturheilung

Journal/Book: Z. Phys. Med. Baln. Med. Klim. 14 (1985) 300-301. 1985;

Abstract: Abteilung Experimentelle Chirurgie im Klinikum der Universität Ulm und Ulmer Lehranstalten für Krankengymnastik und Massage Bei gesunden Merinoschafen kanülierten wir die A. und V. saphena und die Metatarsusdiaphyse. Die dort vorhandenen Drücke registrierten wir mit Stathamelelementen. Während 6 Minuten führten wir auf der ipsilateralen und nach einer 3minütigen Pause auf der kontralateralen Seite eine Zweihandpertrissage (ZHP) im Glutealbereich durch. Bei einer weiteren Versuchsgruppe stabilisierten wir Querosteotomien der Metatarsen für 10 Tage mit zirkulären Gipsverbänden. Nach Entfernung derselben kanülierten wir die gleichen Gefäße und den Metatarsus in seinem proximalen und distalen Abschnitt 1 cm von der Osteotomiefläche entfernt. Ergebnisse: Während der kontralateralen ZHP stieg der venöse periphere Druck von 17 Torr auf 25-30 Torr der arterielle Druck von 70 Torr auf 85-90 Torr der Intramedullardruck (IMP) von 37 Torr auf 45-50 Torr an. Während nach Absetzen der Massagetherapie der venöse Druck innerhalb von 2-3 Sekunden seine Anfangswerte erreichte blieben der arterielle periphere Blutdruck und der IMP über 1-2 Stunden auf einem höheren Niveau als ihre Anfangswerte. Bei der ipsilateralen Massage war eine wesentlich geringere Fernwirkung zu beobachten. Daraus leiten wir eine Indikation für die kontralaterale ZHP ab. ___MH


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