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January 2022

Proteingebundenes und freies Cortisol bei Hyperthermie

Journal/Book: Z. Phys. Med. Baln. Med. Klim. 14 (1985) 295. 1985;

Abstract: Klinikum der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt Zentrum der Inneren Medizin Abteilung für Physikalisch-Diätetische Therapie und Abteilung für Endokrinologie Unter einer mäßig dosierten Hyperthermie (Sauna Überwärmungsbad) besteht eine Diskrepanz zwischen erniedrigtem Plasmacortisol und biologischen Parametern für eine erhöhte glucocorticoidale Aktivität. Es wurde für möglich gehalten daß dieser Effekt durch eine Abdissoziation des Cortisol von seinem Trägerprotein erklärt werden kann (1). Damit stünde biologisch aktives Hormon vermehrt zur Verfügung. Mit einem neuen radioimmunologischen Test kann das ungebundene Cortisol aus dem Speichel selektiv bestimmt werden. Die Untersuchungen wurden an 12 gesunden Männern (x- = 23 3 ± 2 9 Lebensjahre) durchgeführt: Ausgangswerte nach einer 30minütigen Vorruhe Hyperthermie in 39°C heißem Wasser über 40 Minuten mit einem Anstieg der Rektaltemperatur bis 38 3°C. Kontrollgruppe mit 6 Vpn. bei thermisch indifferenter Immersion: Ende der indiff. Vorruhe Hyperthermie Vorruhe Immersion Cortisol gesamt: 17 2 ± 8 3 10 3 ± 4 0** 13 0 ± 4 8 9 8 ± 2 7* (Plasma µg/dl) Cortisol frei: 7 6 ± 6 6 3 6 ± 3 2 7 9 ± 3 4 5 9 ± 3 4 (Speichel ng/ml) ratio: gesamt/frei: 2 26 2 86 1 64 1 66 *2p<0 05 **2p<0 001 Damit wird die anfangs formulierte Hypothese verworfen. Die Befunde sprechen am ehesten für einen sub hyperthermiam unverhältnismäßig erhöhten Verbrauch. Die Exkretion cortisolspezifischer Metabolite war in früheren Untersuchungen nicht erhöht (1). 1. Bühring M.: Klinik der Hyperthermie. Hippokrates (1984). ___MH


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