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January 2022

Veränderungen der Hautleitwerte durch physikalische Maßnahmen

Journal/Book: Z. Phys. Med. Baln. Med. Klim. 14 (1985) 51-52. 1985;

Abstract: Freie Vorträge Aus dem Klinikum Großhadern Klinik für Physikalische Medizin München (Direktor: Prof. Dr. H. Drexel) Anschr. d. Verf.: Dr. med. R. Becker Klinikum Großhadern Klinik für Physikalische Medizin Marchioninistraße 15 8000 München 70 Die Haut setzt jeder elektrischen Durchströmung einen Widerstand entgegen in dem eine Polarisationsspannung mit einer der Stromrichtung entgegengesetzten Polarität auftritt. Dem Hautwiderstand liegt die Barriereschicht die an Handfläche und Fußsohle vom Stratum lucidum gebildet wird als anatomisches Substrat zugrunde. Bei ihrer Verletzung sinkt der Widerstand schlagartig auf Werte des Körperinnenwiderstandes ab. Der Hautwiderstand geht nicht mit physiologischen Größen wie Haut- oder Körpertemperatur parallel er ist unabhängig von der lokalen Durchblutung. Auch besteht keine Altersabhängigkeit eine Abhängigkeit vom Geschlecht ist umstritten. Tagesrhythmische Schwankungen sind nicht an den Handflächen und Fußsohlen wohl aber an anderen Körperstellen nachweisbar. Einen wesentlichen Einfluß übt die Perspiratio aus. Der Leitwert als Reziprokes des Widerstandes geht sogar mit der Zahl der aktiven Schweißdrüsen parallel ohne daß damit jedoch alle Phänomene der elektrischen Hauteigenschaften erklärt wären. Im physikalisch-balneologischen Fachgebiet wurde die Leitwertmessung bevorzugt im Kurverlauf vorgenommen wobei in verschiedenen Versuchsreihen eine Homogenisierung der Meßwerte festgestellt wurde. Scholtz berichtet nach Einzelanwendung von Fichtennadeln- und Bürstenbädern über eine Beziehung von Hautleitwert und subjektiver Verträglichkeit von der er sogar eine differentialtherapeutische Zuordnung der Bäder zu den Lampertschen Reaktionstypen A und B abhängig macht. Nach Manthey und Callies tritt bei einmaliger segmentaler Ultraschallapplikation eine signifikante Zunahme des Ohmschen Widerstandes ein die sich jedoch nicht von der ebenfalls eintretenden Zunahme nach Placebo-Anwendung unterscheidet. Wir führten mit konstanter 2-Volt-Meßspannung und 140 kOhm Vorwiderstand Meßreihen durch sowie mit einem unabhängigen z. Gerät das zusätzlich zur Leitwertmessung die Erfassung von Potentialdifferenzen erlaubt. Es wurde bei gesunden Probanden versucht die elektrophysiologischen Veränderungen durch physikalische Anwendungen wie auf- oder absteigende Stangerbäder und CO2-Bäder zu erfassen; zum Vergleich wurden Wannenbäder ohne Zusatz und Ruhelagerungen gleicher zeitlicher Ausdehnung vorgenommen. Abgeleitet wurde an Stirn Handfläche Fußsohle und 5 Dermatomen am Rücken. ... ___MH


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