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September 2019

Standortbestimmung zur Kurerfolgsforschung

Journal/Book: H u K 38 10/84 S. 398-400. 1984;

Abstract: Dr. iur. Ernst Kleinert Leitender Regierungsdirektor a. D. Bad Nauheim Der 39. Deutsche Bädertag in Cuxhaven (1983) ist vom Präsidium des Deutschen Bäderverbandes unter die Erwartung gestellt worden uns Klarheit über die Situation des deutschen Bäderwesens zu verschaffen (und) nach Auswegen aus der Krise, insbesondere der Mineral- und Moorbäder, zu suchen . Eine Durchsicht der Vortragsveranstaltungen zeigt jedoch daß der Bädertag auf diese drängenden Fragen der Heilbäder keine Antwort gegeben hat und - angesichts der Themenstellung für die einzelnen Referate - auch nicht geben konnte. Die Vortragsveranstaltungen befassen sich mit Randfragen des Bäderwesens wie "Erwartungen an Kur und Erholung heute" (Hahn) Der Gesundheitswert der Erholung im Kurort (Kirschner) Aufgaben der Kurseelsorge im Erholungsprozeß (Bleistein) und "Seelsorge im Kurort" (Hilger) enthalten aber keine Aussage über die aktuellen Probleme der Heilbäder und Kurorte die geeignet wären die Mineral- und Moorbäder aus der existenzbedrohenden Krise herauszuführen. 1. Institut für Kurwissenschaft Der ausgezeichnete Festvortrag von Professor Dr. Dr. Schipperges "Der klassische Kurort und seine neuen Aufgaben" gibt ein zutreffendes Bild der Krise und der katastrophalen Entwicklung im Bäderwesen seit Mitte 1982 und der schwerwiegenden Eingriffe in die Infrastruktur der Kurorte. In seinen Empfehlungen macht Schipperges Vorschläge die geeignet sind den Heilbädern und Kurorten ein neues Selbstverständnis zu geben. Er schlägt die Gründung eines Institutes für Kurwissenschaft vor das strategische Perspektiven und bereits erprobte Modelle einer neuen Kurideologie zur Debatte stellen soll. Der Vorschlag bedeutet daß zu den in der Bundesrepublik Deutschland vorhandenen 15 kurortwissenschaftlichen Instituten darunter fünf Universitätsinstitute ein neues interdisziplinär zusammengesetztes Institut hinzutreten soll das die von den kurortwissenschaftlichen Instituten infolge anderer Aufgabenstellung (wieso eigentlich?) bisher nicht geleistete Arbeit erbringen sollte. Mir scheint daß der Vorschlag im Hinblick auf die nicht vorhandene oder bestenfalls unzureichende Finanzierung modifiziert und damit wirksamer gestaltet werden könnte. Erfolgversprechender scheint mir zu sein von den vorhandenen 15 kurortwissenschaftlichen Instituten das eine und das andere im Einvernehmen mit den am Heilbäderwesen besonders interessierten Landesregierungen (wie z. B. Bayern Baden-Württemberg und Niedersachsen) umzustrukturieren und diesen den vorgeschlagenen Aufgabenkatalog mit dem Ziel zuzuweisen folgende Modelle zu erarbeiten: ... ___MH


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