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August 2019

Untersuchungen zur Blutdruckreaktivität bei Grenzwerthypertonikern im Verlauf einer vierwöchigen Kur mit Kohlensäurebädern in Bad Krozingen*

Journal/Book: Z. Phys. Med. Baln. Med. Klim. 13 (1984) 216-218. 1984;

Abstract: Aus dem Institut für Balneologie und Angewandte Physiologie der Universität Freiburg (Direktor: Prof. Dr. E. Bassenge) Außenstelle Bad Krozingen Anschr. d. Verf.: Dr. B. Hartmann Prof. Dr. E. Bassenge Institut für Balneologie und Angewandte Physiologie der Universität Freiburg/Breisgau * Kongreßbeitrag vom 88. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation Nürnberg und Bad Windsheim 13.-15. 10. 1983. Grenzwerthypertoniker weisen besonders ausgeprägte Blutdruckanstiege bei verschiedenen Belastungen auf (Orthostase Handgrifftest Valsalvamanöver Cold pressor test [7]). Deshalb werden diese einfachen und schnell durchführbaren Tests zur Abgrenzung der Grenzwerthypertonie herangezogen. Uns stellte sich die Frage ob solche Untersuchungen zur Therapiekontrolle während einer Kur und in der Phase danach geeignet sind. Untersucht wurden 32 Patienten (9 Frauen 23 Männer 47 ± 4 Jahre) dreier Kurkliniken in Bad Krozingen (Breisgau- Rheintal- Theresienklinik) die wegen Erkrankungen des Bewegungsapparates ein Heilverfahren durchführten. Bei den Patienten bestand als Nebendiagnose eine "labile Hypertonie". Die Blutdruckwerte aus dem Kurgutachten bzw. bei Kurantritt lagen im Grenzwertbereich (systolisch altersabhängig 140-180mm Hg diastolisch 95 -105 mm Hg). Patienten die eine Blutdruckbeeinflussende Medikation erhielten bzw. bei denen renale oder endokrine Erkrankungen vorlagen wurden nicht in die Studie aufgenommen. Während ihres vierwöchigen Aufenthalts erhielten die Patienten (neben physikalisch-therapeutischen passiven Anwendungen wegen ihrer Grunderkrankung) 12 Kohlensäurewannenbäder mit einer CO2-Konzentration von 1400 mg/I bei 34°C für eine Dauer von jeweils 15 Minuten. Bekanntlich haben diese Kohlensäurebäder eine über den unspezifischen Kureffekt (3 5) hinausgehende blutdrucksenkende Wirkung (1 2 4 6). Während des Kurverlaufs wurden insgesamt vier Untersuchungen zur jeweils gleichen Tageszeit vorgenommen: (I) am Tag nach Kurantritt (II) am darauffolgenden Werktag (III) nach 2 Wochen Kur und (IV) nach 4 Wochen d. h. 1-2 Tage vor Entlassung. Als Referenzwert für Vergleiche zwischen Kurbeginn und Kurende wurden die Messungen der Untersuchung (II) verwendet um so möglichst die initial erhöhten situativ bedingten Blutdrucksteigerungen bei der Verlaufsbeobachtung auszuschließen. Bei jeder Untersuchung wurden die Reaktionen auf eine Reihe von Blutdruckstimuli untersucht. Für die vorliegende Arbeit wurden die Ergebnisse des isometrischen Handgrifftests (50 % der Maximalkraft 1 Minute) sowie eines Valsalvamanövers (30 sec bei 30 cm H2O) analysiert. Zur Blutdruckbestimmung wurde die Penaz-Wesseling-Methode (8) verwendet. Bei diesem Verfahren wird der geeichte Blutdruck in den Fingerarterien nichtinvasiv kontinuierlich registriert so daß auch sehr rasche Änderungen wie sie etwa beim Valsalvamanöver auftreten gut zu erfassen sind. ... ___MH


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