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September 2019

Zur Nierenfunktion in einem Kohlensäurebad. Kontrollmessungen in Süßwasser unter identischen thermischen Bedingungen

Journal/Book: Z. Phys. Med. Baln. Med. Klim. (Sonderheft 2) 13 (1984) 42. 1984;

Abstract: Aus dem Klinikum der Johann Wolfgang Goethe Universität Zentrum der Inneren Medizin Abteilung für Physikalisch-Diätetische Therapie (Leiter: Prof. Dr. med. K. Pirlet) Anschr. d. Verf.: Priv.-Doz. Dr. med. M. Bühring Klinikum der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt Zusammenfassung Zwei Kollektive gesunder junger Männer werden unabhängig voneinander in einem natürlichen Kohlensäurebad (Ludwigsbrunnen Bad Nauheim Anteil frei gelöster CO2 etwa 1200 mg/I Wassertemperatur individuell genau 2°C unter der aktuellen Mundtemperatur Badedauer 15 Minuten n=12) bzw. in einem künstlich hergestellen CO2-Bad (freier gelöster CO2 etwa 1140 mg/I Wassertemperatur genau 2°C unter der aktuellen Rektaltemperatur Badedauer 40 Minuten n=8) untersucht. In randomisierter Reihenfolge werden Kontrollversuche in Süßwasser bei identischen Druckverhältnissen und thermischen Bedingungen durchgeführt. Im Vergleich zu einer Vorruhe kommt es unter sämtlichen Bedingungen zu einem Anstieg des Harnflusses und zu einer vermehrten Ausscheidung von Natrium Kalium Kreatinin und osmotisch wirksamen Substanzen. Die vermehrte Exkretion ist in CO2 signifikant weniger ausgeprägt als in Süßwasser. Die Ergebnisse widersprechen bisherigen Befunden welche für CO2 einen verhältnismäßig stärkeren diuretischen Effekt nachgewiesen hatten. Vorläufig kann nicht entschieden werden ob sich dieser Gegensatz aus den bisher benutzten kühleren Badetemperaturen bei CO2-Bädern im Vergleich zu den Kontrollen in Süßwasser ergibt (Effekte i. S. der bekannten Kältediurese) oder ob die bisher untersuchten Patienten mit z. B. Hypertonie auf den Kohlensäure- und thermischen Reiz grundsätzlich anders reagieren als die eigenen gesunden Versuchspersonen. Die beschriebenen und diskutierten Befunde tragen dazu bei CO2-Bäder als Mittel der Reiz- und Reaktionstherapie weiter zu charakterisieren. (Referat beim Autor anzufordern erscheint in Kürze in Zeitschrift für Physikalische Medizin Balneologie Med. Klimatologie) ___MH


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