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October 2021

Einfluß der Physiotherapie auf die Atemleistungen des Asthmatikers1

Journal/Book: Zschr. Physiother. Jg. 27 (1975) 1-8. 1975;

Abstract: Aus der Klinik für Physiotherapie (Chefarzt: Prof. Dr. med. habil. H. KRAUSS) im Städtischen Klinikum Berlin-Buch (Ärztl. Direktor: OMR Doz. Dr. med. habil. A. HENDRIK) und dem Forschungsinstitut für Tuberkulose und Lungenkrankheiten Berlin (Direktor: Prof. Dr. med. habil. P. STEINBRÜCK) Pathophysiologische Abteilung (Chefarzt: Doz. Dr. med. habil. J. VOGEL) 1 Nach einem Vortrag auf der 26. Arbeitstagung der Arbeitsgruppe Pathophysiologie der Atmung der Problemkommission Lungenkrankheiten ans Tuberkulose der Gesellschaft für Pathophysiologie der DDR und der Gesellschaft für Lungenkrankheiten und Tuberkulose: "Einfluß der Physiotherapie auf die Atemmechanik des Asthmatikers". 2 Herrn Prof. Dr. H. KRAUSS zum 65. Geburtstag. Das Ziel der Untersuchung war Wirkungen der Physiotherapie bei der Behandlung des Asthma bronchiale zu prüfen und ihren Anteil an den Ergebnissen einer komplexen Therapie einzuschätzen. Im allgemeinen wird von uns - je nach dem Zusand des Patienten und den dadurch vorgegebenen Erfordernissen und Möglichkeiten - eine kombiniert medikamentös-physiotherapeutische Behandlung durchgeführt. Dabei wird der pharmakotherapeutische Anteil auf das erforderliche Maß beschränkt sobald es der klinische Verlauf gestattet. Bei diesem Vorgehen ist eine getrennte Bewertung der Physiotherapie bezüglich des Behandlungserfolges schwer möglich. Es mußten zu diesem Zweck sämtliche asthmawirksamen Medikamente bei der Behandlung ausgeschlossen werden. Dies ist bei relativ akuten Zuständen schwierig ließ sich aber durch verschiedene Maßnahmen erreichen. Die bei der Behandlung der Asthmatiker sehr wesentliche psychische Einwirkung konnte verständlicherweise nicht eliminiert werden. Diese pflegt durch die intensivere Zuwendung von Ärzten und Physiotherapeuten sogar stärker zu sein als bei rein medikamentöser Therapie. Methodik Es wurden 15 Patienten beiderlei Geschlechts untersucht die folgenden Voraussetzungen genügten: 1. Alter zwischen 20. und 60. Lebensjahr 2. Zur Zeit der Klinikaufnahme ergibt der Atemstoßtest nach TIFFENEAU = < 60% der Vitalkapazität. 3. Es wurden 4 Wochen vor Behandlungsbeginn kein Prednison und eine Woche vorher keine Bronchodilatatoren angewandt. Die Medikation von Herzglykosiden und Sedativa vor und während der Behandlung galt nicht als Gegenanzeige. Durch diese Selektionsbedingungen schieden allerschwerste akute und schwere chronische Verläufe aus. Eine selbstverständliche Voraussetzung war die Patienten nicht zu gefährden. Es bestätigte sich jedoch daß viele Situationen verstärkter asthmatischer Beschwerden durchaus durch die persönliche Zuwendung verbunden mit einigen einfachen manuellen Maßnahmen beherrschbar sind. Solche Maßnahmen wurden auch von den Bereitschaftsdiensten während der Nacht durchgeführt (z. B. Steuerung der Ausatmung Lenken des Atemrhythmus Anwenden heißer Auflagen). ... ___MH


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