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June 2019

Wetterfühligkeit - Nichtwetterfühligkeit Analyse einer Erhebung über verschiedene somatische psychische und soziologische Merkmale von Wetterfühligen und Nichtwetterfühligen

Abstract: Aus dem Institut für Medizinische Balneologie und Klimatologie der Universität München Direktor: Prof. Dr. med. H. Drexel Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde in der gesamten Medizin verfaßt und einer Hohen Medizinischen Fakultät der Ludwig Maximilians-Universität München vorgelegt von Jutta Schaich aus Dresden Jahr 1974 Zusammenfassung 1. Mit den Mitteln einer standardisierten Explorationstechnik wurde nach typprägenden Merkmalen für den Wetterfühligen gesucht. Insgesamt 1183 Probanden davon 902 subjektiv wetterfühlig und 281 nicht wetterfühlig wurden auf 36 somatische 14 psychische und 5 soziologische Merkmale hin untersucht. Für diese Untersuchung wurden die genannten Kollektive nach Geschlecht (413 : 194 Männer 489 : 87 Frauen) und bei einer Reihe von Merkmalen nach Altersgruppen eingeteilt. Das Alter der Probanden lag zwischen 15 und 95 Jahren. Das Kollektiv kann als bedingt unausgelesen bezeichnet werden. Die Einschränkung ergibt sich aus der Teilnahmeaufforderung an den Leserkreis einer großen Münchner Zeitung. 2. Von den genannten 36 Merkmalen erwiesen sich bei wetterfühligen Männern 14 als über 10 % stärker ausgeprägt als bei den nichtwetterfühligen bei den wetterfühligen Frauen waren es 21 Merkmale. Bei beiden Geschlechtern waren die am stärksten ausgeprägten und am häufigsten vorkommenden Merkmale unter den genannten 14 bzw. 21 solche die als Symptome einer hypotonen (= statisch-labilen) Blutdruckregulierung anzusprechen sind. An zweiter Stelle folgen degenerative Krankheiten (Bandscheibenschaden Arteriosklerose Arthrose). 3. Die geschlechtsspezifische Ausprägung eines Merkmals wurde nicht nachgewiesen wohl aber eine durchschnittlich stärkere Betroffenheit der Frauen. 4. Eine Typprägung durch psychische und soziologische Merkmale konnte nicht nachgewiesen werden wobei die für den medizinisch-psychologischen Bereich verwendeten Fragestellungen sich als unzulänglich weil: zu oberflächlich erwiesen. Eine Erfassung dieser Merkmalsgruppe wird eher im tiefenpsychologischen Bereich für möglich gehalten. 5. Im somatischen Bereich ist eine Typisierung durch das Merkmal "hypotone Blutdruckregulierung" als sicher anzusehen aber nicht als allein den "Typus Wetterfühliger" prägend. Ein obligat diesen Typus mitprägendes Merkmal scheint nach dieser Untersuchung die "degenerative" Erkrankung an erster Stelle diejenige der Bandscheiben aber auch der Gefäße und Gelenke zu sein. Beide Merkmale weisen auf einen konstitutionell bedingten "Typus Wetterfühliger" hin. 6. Zur Überprüfung der Befunde erscheint sowohl eine repräsentative Stichprobenauswahl wie auch eine Faktorenanalyse angebracht um dem durch die Art der Kollektivgewinnung und die Auswertungsmethode (in Prozentangaben) gegebenen Hinweischarakter eine gr6ßere Gültigkeit zu verschaffen. ___MH


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