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September 2019

Ein Balsam für Atemwegserkrankungen

Journal/Book: ÄRZTLICHE PRAXIS XXVI Jahrgang Nr. 98 vom 7. Dezember 1974. 1974;

Abstract: Auf der inneren Abteilung eines Krankenhauses behandelte der Autor 108 Patienten bei denen es während des stationären Aufenthaltes zusätzlich zu einer Erkrankung des Respirationstraktes gekommen war mit Lyobalsam der ätherische Öle als Wirkstoff enthält. Diese "Inhalationstherapie" war stets dann erfolgreich wenn die Symptomatik keine antibiotische bzw. chemotherapeutische Behandlung erforderlich machte. Als Zusatztherapie ist die Behandlung jedoch auch bei solchen Patienten nützlich wie eine nicht zusätzlich mit Lyobalsam behandelte Kontrollgruppe (22 Pat.) zeigt deren Heilungstendenz deutlich verzögert war. Die Inhalationstherapie katharrhalischer Erkrankungen des Respirationstraktes ist ein Bestandteil uralter Volksmedizin. Auch heute noch wird sie je nach Schweregrad der Erkrankung als Mono- oder Zusatztherapie mit Erfolg angewandt. Die Inhalationen wurden und werden mit reinem Wasserdampf aber auch unter Zusatz von Heilkräutern wie etwa Kamille oder mit Eukalyptusöl durchgeführt. Eine moderne Variante dieser Inhalationstherapie ist mit Salben durchführbar in die ätherische Öle und ähnliche Wirkstoffe inkorporiert sind. Auf Brust Hals und evtl. auch Rücken aufgetragen werden die in den Salben enthaltenen Wirkstoffe unter dem Einfluß der Körperwärme flüchtig und vom Patienten inhaliert. Bei Wahl einer geeigneten Salbengrundlage wie sie z. B. in der Öl/Wasser-Emulsion des Lyobalsams*) vorliegt ist auch eine perkutane Resorption möglich. Lyobalsam enthält in 100 g der Öl/Wasser-Emulsion Campher 5 1 g Thymol 0 8 g Ol. Eucalypti 1 8 g Ol. Myristicae aeth. 0 8 g Ol. Cupressi 0 8 g Ol. Pini pum. 0 8 g Ol. Therebinth. 0 8 g und Menthol 1 8 g. Zur Behandlung von Säuglingen und Kleinkindern steht eine Zubereitung ohne Menthol zur Verfügung um die bei Überdosierungen auftretenden toxischen Schädigungen des Menthols zu vermeiden. In der Zeit von Mai bis Oktober 1973 wurde Lyobalsam auf der Inneren Abteilung des Krankenhauses St. Irmgardis Viersen 12 - Süchteln bei insgesamt 108 Patienten einer Prüfung unterzogen. Das Patientenkollektiv wurde in zwei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe umfaßte 46 Männer und 26 Frauen im Alter zwischen 19 und 83 Jahren. Bei ihnen kam es während des stationären Aufenthaltes zu zusätzlichen Erkrankungen des Respirationstraktes. Diese waren jedoch leichterer Natur so daß eine antibiotische oder chemotherapeutische Behandlung von vorne herein nicht notwendig erschien. Der Behandlungserfolg war bei der überwiegenden Mehrzahl der Patienten gut. Bei 37 Männern und 21 Frauen kam es schon nach zweimaliger Applikation zu einer deutlichen subjektiven Linderung der Krankheitserscheinungen. ... ___MH


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