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September 2019

On I. Dalseth's paper: Anatomic studies of the osseus craniovertebral joints

Journal/Book: Man. Med. 12 (1974) 130; Man. Med. 14 (1976) 9 (einschl. Diskussion) / Z. Physiother. Jg. 29 (1977) S. 371-372. 1974 / 1976 / 1977;

Abstract: Zusammenfassung / J. SACHSE (Berlin) Ein gewisser Grad anatomischer Asymmetrie scheint die Regel zu sein. Der entscheidende Punkt sei aber ob und wieweit daraus gefolgert werden kann daß a) bei anatomischer Asymmetrie auch die Funktion asymmetrisch sei und daß b) aus diesem Grund die Diagnose einer pathologischen Bewegungseinschränkung (Blockierung) nicht möglich sei. Röntgenologisch zeigte sich bei asymmetrischen Verhältnissen in der Neutralposition zwar öfter ein asymmetrischer Mechanismus der Synkinesen aber trotzdem symmetrische Bewegungsausschläge insgesamt (Jirout; Lewit u. Krausová). Der anatomische Gelenkbau scheint weniger Bedeutung zu haben als man annehmen könnte. Bei genauem Hinsehen zeigt sich daß auch die klinische Diagnose der Blockierung eine qualitative Veränderung der Bewegung im Unterschied zur Norm und zu Anomalien ertastet und viel weniger auf quantitativen Merkmalen beruht. Für die Ausschläge einer Bewegung ist demnach in erster Linie der Stereotyp (die neuromuskuläre Steuerung) verantwortlich und weniger das anatomische Gelenk. I. DALSETH Reply to LEWIT: Dalseth meint auch in seiner Antwort daß nur die aktive Bewegung von der neuromuskulären Steuerung symmetrisch gestaltet die passive Bewegung aber allein von der anatomischen Struktur regiert werde. Er glaubt sich mit Lewit einer Meinung in der Ablehnung der osteopathischen Prinzipien. Deshalb folgt noch eineAntwort Lewits an Dalseth in der L. erklärt: Nicht die osteopathischen diagnostischen Prinzipien sind Irrtümer sondern ihre Analyse und Interpretation der Untersuchungsbefunde ist oft ungenau. Im Gegensatz dazu werden die chiropraktischen radiologischen diagnostischen Prinzipien nicht anerkannt. Es gibt wenig Heilverfahren deren Wirkung so gut voraussagbar ist wie die einer klinisch präzise indizierten Manipulation wenn kein anatomisches Hindernis besteht. Zum Kernpunkt: "Auch wenn anatomische Asymmetrie der Wirbelbogengelenke besteht bleiben Funktion oder Bewegungsausmaß in der Regel symmetrisch auch wenn der eigentliche Mechanismus ‚anders' abläuft." Die Diskussion geht an die grundlegenden Beziehungen zwischen Form und Funktion im Bewegungssystem und wurde deshalb so ausführlich referiert.


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