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February 2021

Erhöhter elektrischer Körperwiderstand ein Zeichen für Vagotonie bei Barometersturz oder Föhn ?

Journal/Book: Schweiz. Med. Wochenschr. 58 (1928) 24 S.614-616. 1928;

Abstract: (Aus der Deutschen Heilstätte in Davos.) Leitender Arzt: Dr. med. E. Peters. Von Dr. med. Max Dugge ehemaligem Assistenzarzt. Zusammenfassung Aus eigenen Versuchen deren Technik kurz geschildert wird scheint deutlich hervorzugehen daß ein Witterungseinfluß auf die elektrische Leitfähigkeit des menschlichen Körpers besteht und zwar derart daß bei rasch fallendem Luftdruck besonders aber vor und zu Beginn des Föhns d. h. allgemein auf der "Vorderseite der Depression" der elektrische Widerstand meistens ziemlich groß ist bei schönem stabilem Wetter dagegen relativ niedrig. Da Minor bei Halssympathikusreiz niedrigen bei Halssympathikuslähmung hohen Widerstand fand wird geschlossen daß die Witterung vor dem Föhn und bei Barometersturz im Sinne einer Sympathikuslähmung bezw. Vagusreizung auf den Menschen (besonders den föhnempfindlichen) wirkt. Dieser Schluß scheint um so mehr berechtigt als einerseits feststeht daß bei Barometersturz und Föhn sich der menschliche Körper stark elektrisch auflädt und andererseits experimenteIle Beobachtungen vorliegen wonach künstlich elektrisch aufgeladene Versuchspersonen gewisse Anzeichen eines gesteigerten Vagotonus erkennen lassen. Auch andere Beobachtungen aus der Literatur weisen die gleiche Richtung. Bei völligem Darniederliegen der vegetativen Reationsfähigkeit (negativer Pirquet bei schwerer Phthise) konnte gar keine wesentliche Schwankung des elektrischen Widerstandes beobachtet werden.


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