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February 2021

Olivenöl schützt vor KHK Diabetiker profitieren besonders

Journal/Book: MMW-Fortschr.Med. 2001; Nr. 13 (143.Jg.): S. 18. 2001;

Abstract: Olivenöl gilt seit alters her als Jungbrunnen Mittel gegen diverse Gebrechen und unübertreffliches Schönheitsmittel. Als essenzieller Bestandteil der lebensverlängernden "mediterranen Kost" werden ihm Präventiveffekte gegen KHK und Krebs zugeschrieben. Diese Eigenschaften lassen sich nun auch weitgehend wissenschaftlich begründen. Wertvoll für die Gesundheit macht das Olivenöl zum einen sein Gehalt an Antioxidanzien (Vitamin E sowie Flavonoide und andere Polyphenole) zum anderen seine Fettsäurenzusammensetzung. Kein anderes Speiseöl enthält so viele einfach ungesättigte Fettsäuren (55-83%) außerdem 5-15% mehrfach ungesättigte (vor allem Linolsäure) und nur 8-20% gesättigte Fettsäuren. Der Aufstieg der MUFA Die einfach ungesättigten "Monoensäuren" (MUFA) sind die "Aufsteiger" unter den Fettsäuren erläuterte Prof. Ursel Wahrburg Münster. Lange galten die mehrfach ungesättigten Polyensäuren (PUFA) als wichtigste Gegenkraft der gesättigten Fettsäuren (SAFA) die als Hauptübeltäter Gesamt- und LDL-Cholesterinspiegel in die Höhe treiben. Inzwischen hat man herausgefunden dass MUFA mindestens so gut wie PUFA Gesamt- und LDL-Cholesterin senken dabei aber - im Gegensatz zu diesen - das HDL-Cholesterin weitgehend unbehelligt lassen. Vor allem aber verhindern sie die für die Atherogenese bedeutsame Oxidation der LDL-Partikel die von PUFA vermutlich sogar begünstigt wird. Eine Studie aus Münster mit jungen Freiwilligen zeigte dass das LDL der mit Olivenöl ernährten Probanden gegen Oxidation wesentlich resistenter waren. Aufgrund dieser Erkenntnisse wird heute von Ernährungswissenschaftlern gefordert 10-15 Energie% als MUFA und nur 7-8% als PUFA aufzunehmen. Gesättigte Fettsäuren sollte 7-10 E% das Gesamtfett 30 E% nicht überschreiten. Besonders Diabetiker profitieren von MUFA-reicher Kost. Einer Metaanalyse zufolge sanken unter einer solchen im Vergleich mit kohlenhydratreicher Ernährung sowohl die Serumtriglyzeride als auch das VLDL-Cholesterin um 19 bzw. 22% HDL-Cholesterin stieg leicht an die 24-Stunden-Werte von Glukose und Insulin sowie die postprandialen Blutzuckerwerte wurden verbessert. ... hf


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