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September 2021

Häufigkeit und Erkennensrate von Depressionen in der hausärztlichen Praxis

Journal/Book: Fortschritte der Medizin Originalien 2000; SH I (118 Jg.): S. 22 - 30. 2000;

Abstract: Prof. Dr. phil. H.-U. Wittchen Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Technischen Universität Dresden Dresden. ZUSAMMENFASSUNG Es wird über die Befunde zur Prävalenz depressiver Erkrankungen am Stichtag der Studie "Depression 2000" in den 412 untersuchten Praxen berichtet. Beschrieben werden zum einen die klinischen Merkmale von Depressionen ihr Schweregrad und die mit der Erkrankung verbundenen psychosozialen Einschränkungen sowie zum anderen die ärztlichen Erkennensraten. Ergebnisse: Am Untersuchungsstichtag erfüllten 10 9% der Patienten die Kriterien für eine Depression anhand des DSQ (Depressions-Screening-Questionnaire); Frauen waren häufiger betroffen als Männer. Die Patienten wiesen das für Depressionen typische Beschwerdenprofil auf. Sie zeigten ein deutlich schlechteres körperliches und psychisches Befinden als nicht depressive Patienten eine stärkere Beeinträchtigung in den Alltagsaktivitäten und eine häufigere Inanspruchnahme ärztlicher Leistungen. Bei 74 1% der depressiven Patienten erkannte der Arzt das Vorliegen einer psychischen Störung als unterschwellig oder sicher bei ca. drei Viertel davon wurde auch die Diagnose einer Depression gestellt. Wichtigste Prädiktoren für das Erkennen von Depressionen waren unter den Patientenmerkmalen Niedergeschlagenheit als Anlass für den Arztbesuch eine vorangegangene Depression ein höherer Schweregrad der Depression und ein höheres Alter der Patienten. Summary: Prevalence and Recognition of Depression in Primary Care The paper reports data on the frequency clinical presentations severity and associated psychosocial impairments of depression in primary care and examines how well the treating physician recognizes the disorder. Further factors influencing correct recognition are explored. Results: On the study's target day 10.9% (females: 11.9% males 9.4%) of primary care patients fulfilled research criteria for major depression. Controlling for other factors depressed patients were more likely to have poor ratings with regard to physical and mental health to be severely impaired in social functioning and to use health services. 74% of depressed patients were recognized by the doctors as having a significant mental disorder less than 50% as having depression. Predictors for correct recognition were: depressed mood as the primary reason for visit prior depression treatment history higher severity and higher age of the patient. Conclusion: Recognition rates for depression are found to be only moderate given the sensitization of the doctor for this diagnosis on the study day and the partial availabilty of the specific diagnostic information about the patient. Keywords: Primary care - depression - prevalence - recognition hf

Keyword(s): Allgemeinarzt - Depression - Häufigkeit - Erkennensrate


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