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September 2021

Gesundheitsschäden durch Lärm und Elektrosmog Schuld an Krebs und Herzinfarkt?

Journal/Book: MMW-Fortschr. Med. - Nr. 14/ 2000; S. 304/ 30; (142 Jg.). 2000;

Abstract: Prof. Dr. med. H. Schweisfurth Chefarzt der III. Med. Klinik-Pneumologie Carl-Thiem-Klinikum Cottbus Krebs durch die Hochspannungsleitung? Beim Thema Elektrosmog geraten viele Gemüter in Wallung. Doch die Fakten sind rar: Es gibt es über die Folgen schwacher elektromagnetischer Felder noch viel weniger gesicherte Erkenntnisse als zur Wirkung des Lärms auf die Gesundheit. Lärm und Elektrosmog sind Umweltbelastungen denen man in unserer mobilen und medienreichen Gesellschaft sowohl am Arbeitsplatz als auch in der Freizeit ja sogar im Schlaf ständig ausgesetzt sein kann. Es ist erstaunlich dass die Auswirkungen dieser physikalischen Phänomene auf die Gesundheit bisher nur wenig untersucht wurden dafür aber die vermeintlichen Schäden umso leidenschaftlicher diskutiert werden. Die Frage ob Lärm oder Elektrosmog den Menschen krank macht wird sich so nicht beantworten lassen. Vielmehr sollten die Bedingungen bei denen eine Gesundheitsschädigung auftreten kann schärfer umrissen werden. In der Umweltmedizin interessiert weniger der akute Gesundheitsschaden der durch eine plötzliche stark erhöhte Exposition z. B. am Arbeitsplatz entsteht sondern umweltmedizinisch relevant sind die langfristig oft über Jahre anhaltenden Einwirkungen von Lärm und elektromagnetischen Feldern. Verkehrslärm umweltmedizinisch an erster Stelle Beim Lärm steht aus umweltmedizinischer Sicht an erster Stelle der Verkehrslärm gefolgt vom Freizeitlärm (Sportveranstaltungen Diskotheken). Meinungsumfragen haben bestätigt dass sich zwei Drittel der Bevölkerung durch Straßenverkehrslärm belästigt fühlen. Es ist unbestritten dass Lärm sich auf die Gesundheit auswirkt. Er beeinträchtigt den Schlaf die Erholung und das Sozialverhalten. Von einigen Experten wird Lärm als Risikofaktor für arterielle Hypertonie und koronare Herzkrankheit angesehen. Man schätzt dass etwa 1-3% der tödlichen Herzinfarkte auf Lärmbelastungen zurückzuführen sind. Inwieweit Lärm den Atemwegswiderstand und die gastrointestinale Motilität ändert wurde bisher nicht ausreichend untersucht. Widersprüchlich sind die biochemischen Reaktionen durch Lärm. Berichtet wird über Veränderungen von Glukose Transaminasen Lipiden Cortisol und Adrenalin. Krebsauslöser Elektrosmog? Schon immer war der Mensch schwachen natürlichen vorwiegend magnetischen Feldern ausgesetzt. Durch die zunehmende Elektrifizierung hat in den letzten Jahrzehnten die Intensität der elektromagnetischen Felder - die Quelle von Elektrosmog - erheblich zugenommen. ... ab


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