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July 2021

Mischtophi Kalziumpyrophosphat-D1hydrat-Kristalle in Gichttophi

Journal/Book: Z Rheumatol 2000; 59: 240-244. 2000;

Abstract: Prof. Dr. med. W. Mohr Evamaria Görz Abteilung Pathologie Universität Ulm Ulm Zusammenfassung Verkalkungen von Gichttophi sind zwar ein bekanntes Ereignis dennoch fehlen detaillierte Untersuchungsbefunde zur Zusammensetzung dieser sekundären Kalksalzablagerungen. Es sollte deshalb licht- und rasterelektronenmikroskopisch sowie röntgenmikroanalytisch die Natur solcher Verkalkungen geklärt werden. In ungefärbten Schnittpräparaten verkalkter Gichttophi herrschten die negativ doppelbrechenden Nadeln des Natriumurats vor nach Inkubation in destilliertem Wasser waren sie verschwunden und lediglich plumpe unterschiedlich große positiv doppelbrechende Kristalle zurückgeblieben; ein gleichartiges Ergebnis wurde rasterelektronenmikroskopisch erhalten. Röntgenmikroanalytisch ließen hohe Zählraten für Kalzium und Phosphor auf die Anwesenheit von Kalziumpyrophosphat-Dihydrat schließen. Das Auftreten von Kalziumpyrophosphatkristallen in Gichttophi und auch Fadengranulomen lässt die Schlussfolgerung zu dass diese Kristalle nicht nur in artikulären Geweben im engeren Sinne oder verschiedenen Knorpelarten auftreten. Der biochemische Mechanismus der zur Kristallbildung führt bleibt zwar unbekannt es darf aber vermutet werden dass die Verkalkung Folge einer vorausgegangenen Bindegewebsschädigung ist. Summary Calcification of tophi is a well-known secondary phenomenon in gout. Because there are no data available on the nature of the calcium component light and scanning electron microscopic as well as X-ray microanalysis studies were performed on calcified tophi. In unstained histological slides urate crystals were detected as negative birefringent needles; after incubation of the slides in distilled water the urate crystals had disappeared only positive birefringent calcium pyrophosphate dihydrate (CPPD) crystals of different size remained. An identical result was obtained by scanning electron microscopy. By X-ray microanalysis peaks for calcium and phosphorus were measured indicating the presence of CPPD. The occurrence of CPPD crystals in urate tophi as well as in foreign body granulomata indicates that the occurrence of CPPD is not restricted to articular tissues. The biochemical mechanism leading to the appearance of these crystals remains unknown but it may be assumed that an increase of connective tissue destruction may be responsible for this ealcification process. Key words Urate - calcium pyrophosphate dihydrate - calcified gout tophi - scanning electron microscopy - X-ray microanalysis Schm

Keyword(s): Urat - Kalziumpyrophosphat-Dihydrat - verkalkte Gichttophi - Rasterelektronenmikroskopie - Röntgenmikroanalyse


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