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August 2021

Grippaler Infekt und Influenza; Bewährtes aus der Naturheilkunde

Journal/Book: Ärztezeitschrift für Naturheilverfahren 41 1 (2000) 77-78. 2000;

Abstract: Dr. Olaf Kuhnke Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten - offenkundig ist dies gegenwärtig wieder einmal das Hauptmotto der verschiedenen Medien um Hörer und Leser zu fesseln. Da seit längerem weder das Ungeheuer von Loch Ness noch die "hochstehende" Gesundheitspolitik ausreichend Schlagzeilen geben muß es halt die Influenza sein. Und um so recht für Schaudern zu sorgen ist (überraschenderweise?) der sonst so alerten Industrie auch noch der Impfstoff ausgegangen! Für naturheilkundlich und regulationsmedizinisch orientierte Ärzte allerdings noch kein Grund um in therapeutischen Nihilismus oder budget-strapazierenden Antibiotika-Aktionismus zu verfallen. Die gegenwärtige Grippewelle verläuft in geradezu lehrbuchhafter Form: Nach einer kurzen Inkubationszeit von wenigen Tagen entstehen heftige Kopfschmerzen Fieber von 39 °C und mehr heftige oft paravertebrale Schmerzen dann auch oft absteigende Katarrhe. Deutliche Reaktionen von Seiten des Herz-Kreislauf-Systems (Hypotonie Tachykardien Schwächezustände) sind an der Tagesordnung. Mit der breiten Palette der uns zur Verfügung stehenden Verfahren kann effektiv geholfen werden: Wesentliche allgemeine Basismaßnahme ist die Diaphorese die man durch ansteigende Bäder rasch erzeugen kann. Diese sollten durch mehrfache Phasen der Abbürstung und Abseifung (Auslagung!) unterbrochen werden. Die Phytotherapie bietet zur Unterstützung etwa schweißtreibende Pflanzen (Linde Holunder Jaborandi); bekannt ist (zur Vorbeugung wie auch im akuten Infekt) Echinacea purpurea das gegen RNS- und DNS-Viren wirksam ist. Die Empfehlung vitaminhaltiger Kost (Zitronen Kartoffeln Säfte aus Sanddorn und schwarzen Johannisbeeren) gehört den Allgemeinmaßnahmen. Die Homöopathie bietet an bekannten "Basismitteln": Aconitum im trockenen febrilen Anfangsstadium des Infektes; dieses wird nach dem Schweißausbruch von Belladonna abgelöst dessen typisches Arzneibild weithin bekannt ist. Bei der häufigen Arachnopathie (deren Leitsymptom meist der heftige Kopfschmerz beim Husten natürlich auch Thorax/Pleuraschmerzen sind) verlangt nach Bryonia. Im Unterscheid zu diesem zeigt Gelsemium ein häufig gut passendes Grippemittel der Homöopathie ausgesprochende Hinterkopfschmerzen und Cephalgien die sich bandartig um den Kopf erstrecken. Bisweilen findet sich (wie auch bei Belladonna) eine schmerz- und berührungsempfindliche Kopfhaut. Eupatorum ist mehr bei Knochen- Gelenks- und Muskelschmerzen nützlich. ... wt


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