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November 2021

Arbeitskreissitzungen (Al - A5) Einschätzung der Ätiologie von Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparates durch Medizinstudierende

Journal/Book: Z Rheumatol 2000; 59: III/85-86. 2000;

Abstract: Klewer J1 Seelbach H2 Kugler J1 (1) Professur für Gesundheitswissenschaften/Public Health Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus TU Dresden (2) Professur für Gesundheitsökonomie Fachbereich Wirtschaft Fachhochschule Osnabrück Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparates haben eine große volkswirtschaftliche und gesundheitspolitische Bedeutung. Trotzdem ist wenig über ihre Ursachen bekannt. Da Medizinstudierende spätestens nach Ende des Studiums diese Erkrankungen diagnostizieren bzw. die Bevölkerung über Präventionsmöglichkeiten aufklären müssen ist ihr ätiologisches Wissen über diese Erkrankungen von Relevanz. Deshalb wurde untersucht wie sich Medizinstudierende die Entstehung von Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparates erklären. Insgesamt 62 Medizinstudierende im vorklinischen Studium und 96 Medizinstudierende im klinischen Studium schätzten unter Verwendung eines standardisierten Fragebogens den Einfluß von 'Umwelteinflüssen' 'Streß/ Psychische Belastung' Vererbung' und 'Schicksal'auf das Risiko an 'Rheumatoider Arthritis' 'Osteoporose' und einem Bandscheibenvorfall' zu erkranken ein. Es zeigt sich daß für das Risiko eines 'Bandscheibenvorfalls' die Einflußfaktoren 'Risikoverhalten' und 'Umwelteinflüsse' als relevant angesehen werden. Für die 'Rheumatoide Arthritis' sind dies 'Vererbung' und 'Umwelteinflüsse' und für die 'Osteoporose' 'Vererbung' und 'Risikoverhalten'. Dabei finden sich keine signifikanten Unterschiede zwischen vorklinischen und klinischen Medizinstudierenden. Die Ergebnisse zeigen daß das ätiologische Erklärungsverhalten von Medizinstudierenden bei Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparates verzerrt ist und sich während des Studiums nicht ändert. Daher sollte der Unterricht im Medizinstudium nicht nur Faktenwissen vermitteln sondern auch auf die persönlichen Erklärungsmodelle der Medizinstudierenden eingehen damit letztendlich die Medizinstudierenden und ihre zukünftigen Patienten davon profitieren. Schmerzbewältigungstraining bei Rheumatoider Arthritis: Vorhersage des vorzeitigen Abbruchs Cziske R Jacobi E Rheumaklinik Bad Wurzach zusammen mit der Universität Ulm Nach rezenten Studien brechen 9 - 14 % der Teilnehmer ein Schmerzbewältigungs-Training vorzeitig ab. Die wenigen Untersuchungen welche sich der Problematik gewidmet haben fanden entweder keine oder keine konsistenten Merkmale zur Vorhersage von Drop-Outs. An insgesamt 78 Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) je 39 Abbrecher und Voll-Partizipanten wurden 40 soziodemografische psychologische und medizinische Variablen erhoben. Nachdem die Stichprobe in zwei Teile eine Analyse- und eine Replikationsgruppe aufgespalten worden war erbrachte eine Diskriminanzanalyse für die Analysegruppe eine signifikante Trennfunktion (p < 0.003) welche eine korrekte Klassifikation der Drop-Outs und Partizipanten in über 70 % der Fälle erlaubte. Diese Trefferquote erwies sich in der Replikationsgruppe als stabil.... Schm


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