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October 2021

Objektivierung von Kureffekten bei Patienten mit degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen während einer Kur im Thermalbad Birnbach

Journal/Book: Heilbad & Kurort 2000; Nr. 11 (52.Jg.): S. 302. 2000;

Abstract: J. Kleinschmidt München (Humanmedizinische Dissertationsarbeit an der Ludwig-Maximilians-Universität München) Im Indikationsspektrum für Medizinische Kuren haben Erkrankungen im Bereich des Stütz- und Bewegungsapparates die früher an erster Stelle stehenden Herz-Kreislauf-Krankheiten schon seit vielen Jahren verdrängt. Hierauf haben sich insbesondere Moor- Thermalsole- und Thermalmineralheilbäder spezialisiert. Dabei beinhalten die Kurtherapiepläne neben - oft ubiquitär zu findenden - physiotherapeutischen und anderen Maßnahmen schwerpunktmäßig die therapeutische Verwendung des ortsgebundenen oder ortstypischen Heilmittels. Vielerorts wird versucht die Kurortspezifität weiter zu verstärken durch einen gezielten Verbund physiotherapeutischer Programme mit kurorttypischen Gegebenheiten. So wurde auch im niederbayerischen Thermalbad Birnbach ein Behandlungsprogramm für Wirbelsäulenbeschwerden entwickelt mit einer auf die örtlichen Gegebenheiten bezogenenen Kombination von • Thermalwasseranwendungen • Wirbelsäulengymnastik und • Terraintraining. Außerdem wurde den Patienten dabei einmal wöchentlich • eine gesundheitsbildende Unterrichtseinheit mit Inhalten über Entstehung von Rückenbeschwerden prophylaktischen Möglichkeiten Verhaltensmaßnahmen im Alltag und am Arbeitsplatz u. a. angeboten. In diesem Zusammenhang war die Frage zu klären ob dieses definierte Birnbacher Kurtherapieprogramm bei ambulanten Patienten mit degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen zu dokumentierbaren Veränderungen der Beschwerdesymptomatik führt. Dabei interessierte auch inwieweit im Therapieprogramm gesundheitsbildende Inhalte die auf das spezielle Krankheitsbild von Wirbelsäulenpatienten abgestimmt wurden im Gedächtnis haften bleiben. In einer Pilotstudie sollte dazu H.-K. Brutscher vor allem die Eignung der vorgesehenen Messverfahren testen. H.-K. Brutscher hat am Beginn und am Ende einer 2-3-wöchigen Medizinischen Kur verschiedene Funktionstests an der Wirbelsäule von 20 ambulanten Kurpatienten vorgenommen. Dazu gehörten objektive Messungen der • Beweglichkeit in allen Bewegungsrichtungen • Maximalkraft- und • Kraftausdauermessungen der Rumpfmuskulatur. Neben subjektiven • Befindens- und • Akzeptanzbefragungen erfolgte zu Kurende ein • Wissenstest zu den gesundheitsbildenden Unterrichtseinheiten in einem Multiple-Choice-Verfahren. Von den Ergebnissen zahlreicher Kurerfolgsuntersuchungen her ist bekanntlich mit höchstsignifikanter Sicherheit (p < 0.001) zu erwarten dass mindestens 75 % der Kurpatienten am Kurende Verbesserungen bei Befunden und Befinden zu Protokoll geben. ... hf


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