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October 2021

Rundum aktueller Rat über den heißen Draht Herz-Kreislauf-Telefon

Journal/Book: MMW-Fortschr. Med. - Nr. 38/ 1999; S. 38/ 608; (141 Jg.). 1999;

Abstract: Prof. Dr. med. Krecke H.-J.; Heidelberg Das Herz-Kreislauf-Telefon (HKT) der Deutschen Hochdruckliga (0 62 21 / 47 48 00) versteht sich als Informationsdienst für die Bevölkerung. Eingerichtet wurde es im April 1992 auf Anregung der Sektion Nationales Blutdruckprogramm. Auskunft am HKT erteilen fachlich geschulte Mitarbeiter vorwiegend Studierende der Medizin. Auf eine psychologisch geschickte Gesprächsführung wird Wert gelegt. Herzstück des Telefons ist ein Register mit etwa 1000 Stichworten. Die Inhalte spiegeln das aktuelle Wissen und berücksichtigen bereits gestellte Fragen. Das Register wird verwendet um die Antworten auch wenn sie individuell erteilt werden zu vereinheitlichen die Gesprächsführung zu erleichtern und die Antwortqualität zu sichern. Jedes Gespräch wird zwecks späterer Evaluierung auf einem standardisierten Erfassungsbogen registriert; die Anrufer bleiben dabei anonym. Die Zahl der Anrufe ist stetig gestiegen und hat im Juni d. J. 23 000 überschritten (Abb.). Die Anruferzahl pro Monat betrug bis Ende 1998 im Mittel 200 +/- 50; im ersten Halbjahr 1999 ist sie angestiegen auf etwa 300. Die durchschnittliche Gesprächsdauer beträgt 15 Minuten und schwankt zwischen wenigen Minuten (Anforderung von Informationsmaterial) und einer halben Stunde. 95% der Gespräche sind nach dieser Zeit beendet. Die längsten HKT-Gespräche kommen von Anrufern die ihre Probleme eingehender schildern wollen als dies in der Praxis möglich ist. Für die Diensthabenden am Telefon gilt dabei als oberstes Gebot das Arzt-Patienten-Verhältnis nicht zu stören. Auch Ärzte und Apotheker unter den Anrufern Die Anrufe kommen aus ganz Deutschland vereinzelt auch aus dem Ausland. Knapp 80% der Anrufer sind selbst Betroffene rund 15% Angehörige. Die Fragen betreffen zu etwa 2/3 die arterielle Hypertonie; im Mittelpunkt stehen Antihypertensiva-Nebenwirkungen (11%) und Druckschwankungen (12%). Etwa 1/4 der Anrufer haben Fragen zu Herzkrankheiten; im Vordergrund stehen Rhythmusstörungen (16%) und die KHK-Diagnostik (7%). Zunehmend interessiert die Blutdruckmessung am Handgelenk. Anfragen gibt es auch zu medizinischen Neuigkeiten vor allem wenn sie in den Medien tendenziös dargestellt werden und dadurch die Patienten beunruhigen. ... ab


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