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October 2021

Sinn und Unsinn der Anti-Phospholipid-Antikörper-Diagnostik

Journal/Book: Z Rheumatol 1999; 58 Suppl. 1: I/3 (H 9). 1999;

Abstract: E. Gromnica-Ihle; Rheumaklinik Berlin-Buch Anti-Phospholipid-Antikörper (aPL) können in Kombination mit einer Thrombophilie und/oder geburtshilflichen Komplikationen ein Anti-Phospholipid-Syndrom (APS) charakterisieren der Entwicklung klinischer Symptome des APS vorausgehen oder wahrscheinlich ohne klinische Bedeutung andere Krankheitszustände z.B. Infektionskrankheiten begleiten. Da das APS wahrscheinlich die häufigste Autoimmunerkrankung darstellt ist die Bestimmung der aPL häufig indiziert. Die Suche nach positiven aPL ist sinnvoll bei: venösen und arteriellen Thrombosen wie Plebothrombosen der Extremitäten (8-10 % aPL. +) zerebralen Insulten bei Patienten unter 40 Jahren (20 % aPL +) zwei oder mehr transitorischen ischämischen Attacken Sneddon-Syndrom Myokardinfarkt anderen Organgefäßverschlüssen intrakardialen Thromben dilatativer Kardiomyopathie frühzeitigem Bypassverschluß nach koronarchirurgischen Eingriffen früher Arteriosklerose primärer pulmonaler Hypertonie Livedo reticularis Hautnekrosen Finger- und Zehengangrän Thrombozytopenie hämolytischer Anämie bei unerklärbaren aufeinander folgenden Aborten einem Spätabort bei mehreren Frühgeburten bei einer Totgeburt oder einer EPH-Gestose in einer früheren Schwangerschaft sowie grundsätzlich bei geplanter Schwangerschaft bei Patientinnen mit SLE. Verschiedene weitere Erkrankungen können mit dem Auftreten von aPL verbunden sein wie z.B. Morbus Addison und Budd-Chiari-Syndrom. Zur Bestimmung des Lupusantikoagulans müssen bestimmte diagnostische Schritte eingehalten werden: Sereening-Tests (PTT K

Keyword(s): dRVVT) - Plasmatauschverfahren - Nachweis der Anti-Phospholipid-Abhängigkeit des Inhibitors - Ausschluß von Hemmkörpern gegen Einzelfaktoren. Die immunologische Bestimmung der aPL erfolgt meist als Anti-Cardiolipin-Antikörper durch ELISAs mit allen Isotypen. Auch isolierte Anti-ß2-Glycoprotein I-Antikörper können ein APS charakterisieren. Der Nachweis der aPL muß als Klassifikationskriterium für ein APS in zwei Messungen im Abstand von 8 Wochen positiv bleiben. Eine international akzeptierte Standardisierung der Nach-weismethoden der aPL fehlt bisher genauso wie evaluierte Klassifikationskriterien des APS. le


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