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November 2021

Interaktion zwischen Synoviozyten und T Zellen bei Patienten mit rheumatoider Arthritis

Journal/Book: Z Rheumatol 1999; 58 Suppl. 1: I/23 (FE 4). 1999;

Abstract: H. Eibel; Klinische Forschergruppe für Rheumatologie Abt. Rheumatol. u. Klin. Immunol. Univ. Freiburg Die Aktivierung der Synoviozyten und die von infiltrierenden Lymphozyten hervorgerufene Autoimmunantwort sind entscheidende Pathomechanismen der rheumatoiden Arthritis. Eingewanderte T- und B-Zellen bilden dabei im Pannus lymphoide Strukturen aus wobei sowohl der Einfluß von Zytokinen wie auch direkte Interaktionen zwischen Monozyten Lymphozyten und synovialen Fibroblasten (sog. Synoviozyten) zur Ausprägung der lymphoiden Mikroarchitektur zur zellulären Aktivierung und Differenzierung führen. So kommunizieren bestimmte (CD29+) synoviale T-Zellsubpopulationen preferentiell mit Synoviozyten. In T-Lymphozyten wird dabei die Expression spezifischer Adhäsionsmoleküle (VCAM-1) die Expression regulatorisch wirkender Oberflächenproteine und die Synthese proinflammatorischer Zytokine induziert. Funktionell besitzen Synoviozyten sowohl kostimulierende wie auch Antigen-präsentierende Eigenschatten und können sogar durch direkte Interaktionen die Apoptose von synovialen T-Zellen blockieren. Es liegt daher nahe daß die zellulären Wechselwirkungen zwischen Synoviozyten und T-Zellen einen wichtigen Beitrag zur Initiation und Progression der Autoimmunantwort im rheumatoiden Gelenk leisten. Die Identifizierung von Genen deren Expression sich als Folge dieser Wechselwirkungen verändert würde daher die Definition neuer diagnostischer Marker und therapeutisch nutzbarer Targets ermöglichen. Alle T-Zellen im Synovium stammen von Zellen ab die aus der Peripherie in das Gelenk eingewandert sind. Diese werden vermutlich durch den Kontakt mit aktivierten Synoviozyten stimuliert und differenzieren dann zu Effektorzellen aus. Dieser Vorgang ist somit für den Krankheitsbeginn und für die Progression der Arthritis von zentraler Bedeutung. Die Kokultur von gereinigten Synoviozyten (SFC) mit definierten Subpopulation von T-Lymphozyten (CD4+ T-Zellen CD8+ T-Zellen) simuliert Teile dieses Vorgangs und erlaubt die Identifizierung von gleichzeitig aktivierten Genen. Die Analyse dieser durch Zell-Zellinteraktionen zwischen Synoviozyten und T-Zellen induzierten Gene soll in mehreren Stufen erfolgen. ... le


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