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October 2021

Zur Stabilität und differentialdiagnostischen Bedeutung von Somatisierungssymptomen und affektiven Besonderheiten bei Patienten mit Fibromyalgie degenerativen und entzündlichen Gelenkerkrankungen

Journal/Book: Z Rheumatol 1999; 58 Suppl. 1: I/52 (P 55). 1999;

Abstract: Rheumakrankenhaus der Rheuma Heilbad AG und Psychosomatische Fachklinik St. Franziskastift Bad Kreuznach Die Symptome der Fibromyalgie haben eine große Überschneidung mit den Symptomen von Somatisierungsstörungen und/oder affektiven Störungen. Zur Klärung der differentialdiagnostischen Bedeutung dieser Symptome bei Patienten mit chronischem Schmerzsyndrom im Bereich rheumatologischer Erkrankungen wurden über einen Zeitraum von 3 Monaten alle Patienten der Rheumaklinik in eine kontrollierte klinische Untersuchung aufgenommen bei denen eine Schmerzsymptomatik im Kontext ihrer rheumatologischen Erkrankung länger als 3 Monate bestand die keine komplexen Mischbilder zeigten sondern entweder degenerativ bedingte Schmerzzustände des Bewegungsapparates zeigten (n = 43) entzündliche rheumatologische Erkrankungen hatten (n = 37) oder bei denen eine Fibromyalgie (n = 43) gesichert war. Patienten mußten in einem Altersbereich zwischen 18 und 60 Jahren sein. Ausgeschlossen wurden Patienten mit manifestem Diabetes mellitus (HBA1 > 7 5) klinisch-manifester arteriosklerotischer Erkrankung neurologischer Erkrankung wie Morbus Parkinson und demenzieller Abbau und osteologische Erkrankungen. Erfaßt wurden die Variablen der klinischen Basisdokumentation die Parameter der Entzündungsaktivität die Krankheitssymptome mit dem Gießener Beschwerdebogen Somatisierungssymptome mit dem SOMS und das Ausmaß depressiver Symptome mit dem ADS-K. Eine Katamnese mit Erhebung klinischer Verlaufsparameter und Erfassung von Symptomen und Depressionswerten erfolgte 4 Wochen nach der durchgeführten stationären Behandlung. Die statistische Auswertung basierte auf deskriptiven Gruppenvergleichen und variazanalytischen Untersuchungen. Die Erfassung von affektiven Besonderheiten hatte keine differentialdiagnostische Relevanz bei den hier untersuchten Patienten. In allen 3 Gruppen fanden sich in Subgruppen hohe Depressionswerte. Im Verlauf der Therapie verringerten sich die Depressionswerte in einem klinisch unauffälligen Bereich nur bei Patienten mit entzündlichen rheumatischen Erkrankungen (13 1(16 auf 10 4(1 3 signifikanter Interaktionseffekt p < 0 001). ... le


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