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May 2022

Pilze im Darm aus der Sicht des Gastroenterologen

Journal/Book: ÄZ Naturheilverfahren 37 (1996) 11 S.824-828. 1996;

Abstract: Aus der Medizinischen Klinik am Krankenhaus Nordwest Frankfurt/Main Zusammenfassung Pilze im Stuhl lassen sich bei 30 bis 60% der gesunden Bevölkerung nachweisen. Eine invasive Kandidose findet man gelegentlich bei immungeschwächten Patienten im Bereich des Plattenepithels der Speiseröhre im Sinne einer Soor-Ösophagitis. 25 bis 30% aller Magengeschwüre sind pilzbesiedelt; dies hat keine Auswirkungen auf die Heilungstendenz. Im Gegensatz dazu sind bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn bei denen Dünn- und Dickdarm mit Geschwüren übersät sind Pilze praktisch nie in Gewebeproben nachweisbar. Das Candida-Hypersensitivitätssyndrom soll auf Toxine zurückzuführen sein die von den Pilzen produziert werden und die zu systemischen Auswirkungen wie Müdigkeit Heißhunger Gelenkbeschwerden und Depressionen führen. Hinweise darauf daß Pilze im Dickdarm zu einer vermehrten Gasproduktion und meteoristischen Beschwerden beitragen können gibt es nicht; entsprechende Untersuchungen auf eine Kohlenhydratmalabsorption verlaufen in der Regel negativ so daß es auch wenig Sinn macht Pilze durch eine kohlenhydratarme Kost aushungern zu wollen.

Keyword(s): Pilze im Stuhl Pilze im Gastrointestinaltrakt Candida Meteorismus


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