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January 2022

Optimaler Hämatokrit - Stellenwert für die Beurteilung der Mikrozirkulation

Journal/Book: Münch.med.Wschr. 138 (1996) 30 S.32/508-511/37. 1996;

Abstract: Dr. med. H.-G. Höffkes Prof. Dr. med. A. Franke Universität Magdeburg Zentrum der Inneren Medizin Klinik für Hämatologie/Onkologie Magdeburg; Prof. Dr. med. A. M. Ehrly Klinikum der J. W.-Goethe-Universität Abteilung für Angiologie Zentrum für Innere Medizin Frankfurt/M.; Prof. Dr. med. H. Landgraf Medizinische Abteilung ll Wenckebach Krankenhaus Berlin Zusammenfassung Der Veränderung der Fließeigenschaften des Blutes kommt eine entscheidende Bedeutung in der konservativen Behandlung von sog. Low-flow-Zuständen zu. Verschiedene Parameter haben eine determinierende Bedeutung für das Stromzeitvolumen in der Mikrozirkulation; insbesondere die Plasmaviskosität beeinflußt den Fluß in den Venolen. Angaben über den "optimalen Hämatokrit" sollten nicht verallgemeinert werden; für ischämische Erkrankungen verschiedener Organe Stadien und Funktionszustände können vor dem Vorliegen weiterer detaillierter Ergebnisse keine Analogieschlüsse gezogen werden. Aufgrund der neuen Untersuchungen über Plasmaersatzstoffe sollte in der Therapie der ischämischen Erkrankungen vorrangig die (mittelmolekulare) Hydroxyethylstärkelösung (200/0 5) im isovolämischen Hämodilutionsverfahren (identisches Volumen von entnommenem Vollblut und reinfundiertem Plasmaersatzstoff) Verwendung finden. Der anzustrebende Hämatokrit liegt in einem Bereich von 40-42%. Neue Stärkelösungen mit längerer intravasaler Verweildauer stellen eine Verbesserung der Hämodilution in Aussicht

Keyword(s): Hämatokrit Mikrozirkulation Hydroxyethylstärke


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