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May 2022

Hydrotherapeutische Güsse und Waschungen - Wirkungen und Applikationsformen von Güssen und neue wissenschaftliche Untersuchungen zur zerebralen Hämodynamik während Gesichts- und Schenkelgüssen

Journal/Book: ÄZ Naturheilverfahren 37 (1996) 3 S.194-204. 1996;

Abstract: Zusammenfassung Die Hydrotherapie ist als klassisches Naturheilverfahren besonders geeignet die körpereigenen Heilungsbestrebungen und Ordnungskräfte zu fördern. Zur Hydrotherapie werden feste flüssige und dampfförmige Anwendungen des Wassers gerechnet. Sie ist außerordentlich variabel in Anwendungs- und Dosierungsweise ihre Wirkungsweise unterschiedlich je nach Ausgangslage. Die mildeste Form der Hydrotherapie sind die Waschungen. Güsse werden kalt temperiert wechselwarm oder heiß gegeben und stellen einen stärkeren Reiz dar. Eine Studie zur zerebralen Hämodynamik bei Güssen wurde an jeweils 10 Probanden durchgeführt. Bei Gesichtsgüssen zeigte sich eine signifikante (p < 0 05) Erhöhung der mittleren zerebralen Blutflußgeschwindigkeit (mean-CBFVMCA) um 10 % der Spitzenblutflußgeschwindigkeit (peak-CBFVMCA) von 25 % während des Stimulationsintervalles. Während Schenkelgüssen zeigte sich eine durchschnittliche signifikante 1 5%ige (p < 0 05) Erhöhung des mean-CBFVMCA des peak-CBFVMCA um 15 %. Besonders Gesichtsgüsse scheinen sich zur Erhöhung der zerebralen Blutflußgeschwindigkeit zu eignen und sollten wegen zukünftig in Frage kommender therapeutischer Konsequenzen Gegenstand weiterer Studien sein.

Keyword(s): Naturheilverfahren Hydrotherapie Waschungen Güsse zerebrale Hämodynamik


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