Wertigkeit der Diagnostik in der Anschlußheilbehandlung (AHB) von Herzinfarktpatienten |
Journal/Book: Herz/Kreislauf 27 (1995) 5 S.168-169. 1995;
Abstract: Reha-Klinik Wetterau der BfA (Ltd. Arzt: Dr. W. F. Koenig) Bad Nauheim Zusammenfassung In einer kardiologischen Rehabilitationsklinik (265 Betten) wurden retrospektiv 100 konsekutive Myokardinfarktpatienten erfaßt um zu klären in welchem Umfang und mit welchen therapeutisch-rehabilitativen Konsequenzen eine gegenüber dem Akutkrankenhaus erweiterte nichtinvasive bzw. invasive Diagnostik erforderlich war. Vergleichsweise konnte dabei auf eine frühere Studie (1988) Bezug genommen werden. Es zeigte sich daß neben Langzeit-EKG Myokardszintigraphie Einschwemmkatheterisierung und Echokardiographie dem Belastungs-EKG ein erheblicher diagnostischer Stellenwert in der Rehabilitation zukam (Akutkrankenhaus 47 % Reha-Klinik 93 %). In 22 % führte die nichtinvasive Diagnostik zur Koronarographie mit ausnahmslos interventionsbedürftigen Befunden und damit erheblichen Auswirkungen für den jeweiligen individuellen Rehabilitationsplan.
Keyword(s): Myokardinfarktrehabilitation Rehabilitationsplan Ergometrie Koronarographie
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