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May 2022

Ätiopathogenese der diabetischen Mikroangiopathie

Journal/Book: Z. ärztl. Fortbild. 84 (1990) 1111-1115. 1990;

Abstract: Dr. sc. med. Bernd Schulz Institut für Diabetes "Gerhardt Katsch" (Direktor: MR Prof. Dr. sc. med. U. Fischer) Klinik I (Direktor: OMR Prof. Dr. sc. med. B. Schulz) Karlsburg Zusammenfassung Die Lebenserwartung des Diabetikers wird heute maßgeblich durch das Auftreten und den Verlauf der Mikroangiopathie bestimmt. Wenn man berücksichtigt daß gegenwärtig in der ehemaligen DDR 4 06 % der Gesamtbevölkerung an einem Diabetes mellitus erkrankt sind und z. B. nach einer Diabetesdauer von 25 Jahren die Prävalenz der Retino- und Nephropathie 90 bzw. 50 % beträgt dann wird damit das gesundheitspolitische Problem klar umrissen. Das Wissen um die Pathogenese der Mikroangiopathie ist in den zurückliegenden Jahren deutlich vertieft worden. Im Pathomechanismus spielen die hyperglykämiebedingte nichtenzymatische Glykosylierung und der Polyol-Stoffwechselweg eine zentrale Rolle. Die dadurch bedingte Schädigung der Endothelzellen eine erhöhte Thrombozytenaggregation die Verdickung der Basalmembran Mikrothrombenbildung und Gewebeischämie stellen weitere wesentliche Kettenglieder dar. Begründete Ansatzpunkte für eine effektive Sekundärprävention sind in einer Therapiestrategie mit den Schwerpunkten normnahe Glykämie Normotension Thrombozytenaggregations- und Aldosereduktasehemmung zu sehen. wt

Keyword(s): Diabetische Mikroangiopathie Nephropathie Retinopathie Ätiopathogenese


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