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May 2022

Ernährungstherapie in der Rehabilitation von Krebspatienten

Journal/Book: Ärztezeitschr. f. Naturheilverf. 12/90 31. Jahrg. S. 926-928. 1990;

Abstract: Dr. med. H. Anemueller Wissenschaftliches Archiv für Ernährung und Diätetik Bernau a. Chiemsee Ernährungsempfehlungen zur Minderung des Krebsrisikos liegen seit kurzem vor. Formuliert hat sie die Fachbereichskommission "Prävention" die im Rahmen des Gesamtprogrammes zur Krebsbekämpfung seit Jahren unter Frau Dr. G. Hundsdörfer im Bundesministerium für Familie Frauen Jugend und Gesundheit tätig ist. Vorsitzender ist der Ernährungsmediziner Prof. Dr. med. H. Kasper (Würzburg). Die Kommission äußert sich konkret mit den Empfehlungen Übergewicht zu vermeiden den Fettverzehr zu verringern einen hohen Anteil von Obst Gemüse und Vollgetreideerzeugnissen in der Nahrung zu haben ballaststoffreiche Lebensmittel (Gemüse Früchte Vollkornprodukte) zu bevorzugen alkoholische Getränke zu meiden und die Kochsalzaufnahme zu verringern. Man hätte sich noch die Befürwortung einer laktovegetabilen Ernährungsweise gewünscht oder zumindest die Empfehlung den Verzehr von Fleisch und Fleischwaren deutlich einzuschränken. Bemerkenswert ist daß die Empfehlungen einer vollwertigen Reformernährung angenähert sind und weitgehend in Übereinstimmung mit dem stehen was bereits zuvor die American Health Foundation (E. L. Wynder) und die Dokumentation "Diet Nutrition and Cancer" des US-National Research Councils zur Ernährungsvorsorge gegenüber Krebserkrankungen veröffentlicht hatten. Der Ausschuß hatte lange gezögert der Öffentlichkeit konkrete Empfehlungen zu vermitteln. Zu groß erschien die Wissenslücke und zu lückenhaft die Beweiskette. Einer Aussage auszuweichen war jedoch nicht mehr möglich nachdem Doll und Peto ca. 35 % aller bekannten Krebsursachen Ernährungsfaktoren zurechnen und die Öffentlichkeit Informationen erwartet. Ernährungsempfehlungen der Schweizer Krebsliga Inzwischen hat auch die Schweizer Krebsliga Ernährungsempfehlungen zur Verringerung des Krebsrisikos aufgrund gesicherter wahrscheinlicher und möglicher Zusammenhänge mit der Ernährung herausgegeben. Dr. W. F. Jungi (St. Gallen) Prof. Dr. G. Ritzel (Basel) und Prof. H. B. Stähelin (Basel) gehören zu den Verfassern. Sie stellen heraus daß die größte gesundheitliche Gefährdung in der Fehlernährung liegt. Als besonders krebsfördernd wird eine Ernährung bewertet die zuviel Fett zuviel Alkohol und zu wenig Faserstoffe enthält. Nitrat Nitrit Nitrosamine und Aflatoxine werden als krebsbegünstigende Nahrungsbestandteile genannt. In der Schweizer Publikation sind bestimmte Vitamine (Beta-Karotin Vitamin A Vitamin C) und Mineralstoffe (u.a. Selen) als krebshemmende Nahrungssubstrate angeführt. ... wt


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