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October 2021

Lungenfunktion und Ganzkörperkältetherapie bei Patienten mit chronischer Polyarthritis

Journal/Book: Z. Phys. Med. Baln. Med. Klim. 16: 309 (1987). 1987;

Abstract: Institut f. Arbeitsphysiologie und Rehabilitationsforschung d. Univ. Marburg und Klinik für Rheumatologie St.-Josef-Stift Sendenhorst An 23 Klinikspatienten mit CP wurden vor und unmittelbar nach einer 2- bis 3minütigen Ganzkörperkältebehandlung in der Sendenhorster Kältekammer bei -110 bis -130 °C die maximale Exspirationsstromstärke (Atemstoß) gemessen vergleichsweise auch an 22 gesunden Probanden nach nur 1- bis 2minütiger Kälteexposition. Die Patienten zeigten sofort nach Verlassen der Kältekammer eine Steigerung des Atemstoßes von im Mittel 8 9 (±1 6) % (Männer 11 8 [±2 7] %); Frauen 6 6 [±1 7] %). Drei Minuten später lagen die Meßwerte allerdings bereits wieder im Ausgangsbereich z.T. auch etwas darunter. Die Gesunden wiesen eine Atemstoßsteigerung von nur 3 1 (±1 1) % auf (Männer 3.2 [±1 2%]; Frauen 3 0 [±1 7] %). Auch bei ihnen fanden sich 3 Minuten später wieder Atemstoßwerte im Ausgangsbereich oder darunter. 5 untersuchte Patienten mit Morbus Bechterew zeigten unmittelbar nach Ganzkörperkältebehandlung z.T. gleichfalls eine Steigerung ihrer maximalen Exspirationsstromstärke. Das Verhalten der Atemfrequenz in der Kältekammer war bei allen untersuchten Patienten sehr unterschiedlich. Als Ursache für die kurzzeitige Verbesserung der Ventilationsleistung durch Ganzkörperkältebehandlung wird ein sympathicotoner bronchodilatatorischer Effekt angenommen möglicherweise auch eine etwas verbesserte Thoraxbeweglichkeit bei den Patienten.


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