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October 2021

Frühjahrstagung der Arbeitsgemeinschaft für naturwissenschaftliche und technische Grundlagen der Balneologie

Journal/Book: H u K 39 8/87 S. 210-211. 1987;

Abstract: Unter Vorsitz von Baudirektor Dipl.-Ing. Bindszus Bad Salzuflen fand vom 15. bis 17. Mai 1987 die Frühjahrstagung der Arbeitsgemeinschaft für naturwissenschaftliche und technische Grundlagen der Balneologie zum ersten Mal in Bad Sassendorf statt. Auch in diesem Jahr wurde nach alter Tradition an einem Tagungstag eine Exkursion durchgeführt während die übrigen Tagungszeiten den Referaten und dem Erfahrungsaustausch gewidmet waren. - Die Exkursionen führen in der Regel in Bäder in der Umgebung des Tagungsortes um die dortigen Heilquellen Badeeinrichtungen und auch deren Probleme kennenzulernen und zu erörtern. So bereisten dieses Mal die Teilnehmer unter Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Professor Dr. Michel Krefeld der die Exkursion vorbereitet hatte die "Bäder am Hellweg" Sassendorf Westernkotten und Waldliesborn sowie die Soleaustritte in Salzkotten. - Begonnen wurde mit Bad Sassendorf das der gastgebende Kurdirektor Herr Hilger nach kurzen herzlichen Begrüßungsworten mit einer sehr beeindruckenden Tonbildschau vorstellte. Professor Dr. Michel hielt anschließend einen Vortrag über die Geologie des Hellweges und gab damit eine Einführung in die anschließende Besichtigungsfahrt. - Zuvor jedoch stand noch die Besichtigung der Baustelle des neuen Kurmittelhauses in Bad Sassendorf an. Diese Baustelle war vor allem deswegen so hochinteressant weil der Neubau direkt über dem bestehenden Kurmittelhaus errichtet wird ohne daß der Betrieb in diesem Altbau unterbrochen wird. Nach Fertigstellung des Neubaues wird dann der Altbau saniert werden. In allen besuchten Exkursionsorten wurden die Teilnehmer sehr gastfreundlich aufgenommen und kamen auf den Geschmack der westfälischen Lebensart. Bad Sassendorf und Bad Westernkotten haben ihre Sälzervergangenheit. Ein Salzhauch weht würzig aus den mächtigen Schwarzdornhecken den noch verbliebenen und gut gepflegten Gradierwerken. Salzkonen hat trotz seines ergiebigen Solevorkommens den Anschluß an die balneologische Nutzung verpaßt. Es bietet dafür zwei natürliche Raritäten: den Rest eines uhrglasförmigen Kalksinterfelsens als Ausscheidungsprodukt der kalk- und kohlensäurereichen Sole und die einzige noch natürliche Solequelle am Hellweg mit einer halophilen Flora. Bad Waldliesborn mit seinen beiden 900 m tiefen Thermalsolebohrungen tischte einen deftigen Abendimbiß auf. Zum geziemenden Abschluß des ausgefüllten Tagewerkes lud Kollege Dipl.-Ing. Tigges die Exkursionsteilnehmer zu einem Umtrunk in seine "Pilsstube" nach Horn bei Soest ein. ... ___MH


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