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October 2021

Kryotherapie und interstitieller Flüssigkeitsdruck - 91. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation 9. bis 11. Oktober 1986 Münster

Journal/Book: Z. Phys. Med. Baln. Med. Klim. 15 (1986) 306. 1986;

Abstract: Abteilung für Experimentelle Chirurgie des Zentrums für operative Medizin im Klinikum der Universität Ulm Im Panniculus adiposus (P.a.) der ventralen Bauchwand behandelter Ratten beträgt der interstitielle Flüssigkeitsdruck (IFD) gemessen nach der Methode von Scholander -1 bis -2 Torr. Legten wir für 30 Minuten Eissplitter in einem Beutel auf diesen Hautbezirk dann kam es zu einem kurzen spontanen Abfall um 0 2 Torr danach kam es wieder zum Anstieg bis zu den. Ausgangswerten. Setzten wir im Bereich des P.a. caudal beider Rippenbögen rechts und links ein Haematom (Menge: 2 ml) dann war ein positiver Haematomdruck meßbar (1 5 bis 2 Torr). Nach viermaliger Kryotherapie (Dauer jeweils 30 Minuten) fiel der mittlere IFD von 1 8 Torr auf 0 75 Torr ab. Um die Ursachen dieses Abfalls herauszufinden legten wir auf der dorsalen Metatarsusfläche bei Schafen tiefe Lymphkollektoren frei intubierten dieselben zur Registrierung der Lymphangiomotorik. Nach Setzen eines Haematoms peripher von der Meßstelle stieg der Lymphdruck an. Während der wie oben durchgeführten Kryotherapie kommt es zu einem weiteren Anstieg des Lymphdruckes während die Amplitudenhäufigkeit und die Amplitudenhöhe abnimmt. Den Sinn des Anstieges des Druckes im Lymphgefäß sehen wir darin daß eine Differenz zwischen interstitiellem Flüssigkeitsdruck und Lymphdruck bestehen muß damit eine Sogwirkung im Lymphgefäß den Abfluß der lymphpflichtigen Last über das Lymphsystem herzustellen vermag. hl


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